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Aufbau der Gasanlage im VW Bus

Aufbau der Gasanlage im VW Bus

Wozu Gas?

Mittels Gas bzw. unserer Gasanlage kochen und heizen wir, erzeugen Warmwasser und der Kühlschrank im VW Bus wird auch damit betrieben. Ausserdem grillieren wir gern mal ein Stück Fisch oder Fleisch recht spontan auf unserem Gasgrill. Und wenn es ganz frostig ist und wir dennoch gemütlich draussen sitzen möchten, beheizen wir mittels eines kleines Heizstrahlers unser Vorzelt.

Wie ist die Gasanlage im VW Bus aufgebaut?

Da wir meist mehrere Wochen unterwegs sind und doch einiges mit Gas betreiben, haben wir 2 Gasflaschen à je 11 kg eingebaut. Im Sommer kommen wir mit einer Flasche etwa vier Wochen aus. Im Winter je nach Kälte mit beiden Flaschen etwa 14 Tage. Dafür haben wir es im Bus schön mollig warm. Aus Stahlflaschen wurden zwischenzeitlich Aluminiumflaschen. Das war einfach eine Gewichtsfrage. An diese beiden Gasflaschen sind Heizung, Kühlschrank, Herd sowie eine Gassteckdose für aussen angeschlossen.

Eine Gasanlage muss in Deutschland vor der ersten Inbetriebnahme und anschliessend alle zwei Jahre von einem DVFG-anerkannten Sachkundigen geprüft werden. Aber nicht nur aus diesem Grund, sondern vor allem für die eigene Sicherheit gilt es ein paar grundlegende Regeln beim Aufbau der Gasanlage zu beachten. Bei einer ordnungsgemässen Gasprüfung werden alle diese sicherheitsrelevanten Dinge geprüft.

Gasanlage im VW Bus

So haben wir die Anforderungen an eine Gasanlage im VW Bus umgesetzt

Alle eingebauten Geräte sind für 30 mBar Gasdruck vorgesehen, für den Betrieb in Strassenfahrzeugen geeignet und zugelassen. Sie sind entsprechend der Vorschriften eingebaut. Zum Beispiel beim Kühlschrank die Abgasführung nach aussen und die Gewährleistung der notwendigen Frischluftzufuhr.

Die beiden 11 kg Gasflaschen, eine Gebrauchs- und eine Vorratsflasche, befinden sich in einem dafür speziell konzipierten Flaschenaufstellraum, dem Gaskasten. Sie sind darin mit Hilfe von Spanngurten verdrehsicher, unverrückbar und fest am Fahrzeug befestigt. Zum Innenraum hin ist der Gaskasten komplett gasdicht. Alle Durchbrüche sind mit Sikaflex abgedichtet. Die Tür, über die wir Zugang zu den Flaschen haben, ist mit einer Gummileiste abgedichtet. Die vorgeschriebene Entlüftungsöffnung von 100 cm2 liegt direkt über dem Boden in der Seitenwand. Da Gas schwerer ist als Luft, sammeln sich Leckagen immer am Boden an und könnten über die Entlüftungsöffnung entweichen.

Der Gaskasten befindet sich auf der Beifahrerseite, direkt hinter der Schiebetür. Dabei haben wir berücksichtigt, dass die Auspuffanlage nicht direkt darunter verläuft. Auch der Kocher befindet sich nicht direkt darüber. Andernfalls hätten wir Hitzeschilde anbringen müssen. Der Kasten ist von aussen bei geöffneter Schiebetür zugänglich. Das macht es sehr einfach, die Gasflaschen zu wechseln.

Der Druckminderer, der den Flaschendruck auf den Betriebsdruck von 30 mbar herabsetzt, ist mit einem Gasschlauch innerhalb des Gaskasten an die Gasrohrleitung angeschlossen. Bis auf den Anschlussschlauch der Flasche müssen feste Rohre verwendet werden. Für die Anlage im VW Bus haben wir Stahlrohr in 8 mm Aussendurchmesser verwendet. Bei grossen Verbrauchern und/oder längeren Leitungswegen kann es sinnvoll sein, von der Gasflasche bis zum Verteilerblock 10 mm Rohr zu verlegen. Da wir unsere Rohre ausschliesslich im Innenraum verlegt haben, ist kein zusätzlicher Rostschutz notwendig. Die Gasrohrleitung führt einerseits zum Verteilerblock mit 3 Schnellschluss-Absperrventilen, ein Abzweig geht zur Aussensteckdose. Von Verteilerblock aus führt je eine Leitung zum Kühlschrank, zur Heizung und zum Herd.

Für jede Verbrauchseinrichtung ist ein eigenes Absperrventil im Innenraum vorgesehen, welches entsprechend gekennzeichnet ist. Die gesamte Anlage muss einen Absperrhahn haben. In unserem Fall das jeweilige Flaschenventil.

Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage im VW Bus
Gasanlage im VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus
Gasanlage VW Bus

Eine gute Gesamtinformation über Campinggasanlagen inkl. Regeln zur Installation findest du zum Beispiel auf folgenden Seiten:

  • Promobil
  • Reimo
  • Travelcamping

Möchtest du eine Gasanlage in deinem Fahrzeug einbauen und benötigst Tipps? Dann kontaktiere uns bzw. hinterlasse einen Kommentar. Ausserdem freuen wir uns über jeden Input und deine Meinung zu diesem Artikel.

2 Kommentare
  1. Uwe
    Uwe sagte:
    2. März 2022 um 21:15

    Hallo,
    das ist ein sehr interessanter Bericht über die Installation eurer Gasanlage.
    Da ich vor einer ähnlichen Aufgabe bei meinem Mercedes Sprinter stehe, beschäftigt mich vor allem das Thema mit der Gas-Aussensteckdose. So ähnlich wie ihr es gemacht habt, sollte es auch bei mir sein. Jedoch habe ich von einer anderen Seite gehört, das diese Aussensteckdosen nur für den Einsatz außerhalb des Fahrzeugs verwendet werden dürfen.
    War das bei euch nie ein Thema oder habt ihr euch da im Vorfeld bei der Gasabnahme oder beim TÜV
    erkundigt und ein i.O. bekommen?

    Vielen Dank schonmal für eure Antwort und auch für den umfangreichen Bericht zu eurer Installation.

    Gruß Uwe

    Antworten
    • Nora
      Nora sagte:
      10. März 2022 um 6:46

      Lieber Uwe,
      die Gas Aussensteckdose ist bei uns nur zugänglich gewesen, wenn die Tür geöffnet war. Muss fairerweise sagen, dass ich sie nicht eintragen lassen habe, da nachträglich installiert. Wir empfehlen dir, es vorher mit demjenigen abzuklären, der die Gasanlage abnimmt. Wichtig (generell) ist (steht glaub ich nicht im Artikel), dass der Auspuff des Fahrzeuges nicht in der Nähe der Belüftungsöffnung von den Gasflaschen ist. Liebe Grüsse, Hacko.

      Antworten

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Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️ Zunächs Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️

Zunächst ein Blick zurück, auf unsere ersten Tage in den inneren Hebriden: Wir trotzten dem typisch schottischen Wechselwetter und erkundeten die Inseln Canna und Rum. Wir segelten durch den Sound of Sleat & die Meerenge Kyle Rhea, unter der Skye Bridge hindurch zur Isle of Skye. Und entlang der gewaltigen Kulisse der Red und Black Cuillins ging es weiter nach Portree.

Nachdem wir von den äußeren Hebriden Kurs Richtung Festland nahmen war noch überhaupt nicht klar, wohin uns unsere weitere Reise führt. Also klar, wir hatten ein Ziel: die Isle of Mull, aber Wind und Welle meinten, wir sollten erstmal nach Norden abdrehen. Also entschieden wir zunächst zwei der Small Isles zu besuchen, landeten auf Canna & anschließend auf Rum. Von hieraus führt uns nun unser Weg weiter nach Nord. Wir werden einige Zeit durch die Highlands bummeln bevor wir wohl wieder nach Süd, Richtung Fort William und Kaledonischer Kanal segeln. Zu den Orkney und Shetland Inseln werden wir somit wohl nicht mehr segeln. Aber unser Motto ist ja schon seit langem: weniger ist oftmals mehr. Und in Schottland gibt es schließlich noch so viele Inseln zu erkunden.

Was sagt ihr zu unseren Plänen? Welche Route hättet ihr eingeschlagen?
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#routenplanung #sailingscotland #innerhebrides #sailinganixi #sailinghebrides
Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨ Manchmal hör Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨

Manchmal hören wir von einem Ort und wissen im selben Moment: Da MÜSSEN wir hin. Genau so ging es uns mit St. Kilda – und was sollen wir sagen? Es hat all unsere Vorstellungen übertroffen! 🥹

Zwei unvergessliche Tage lagen wir hier vor Anker, umgeben von spektakulärer Natur und einer einzigartigen Geschichte.

🪨 Die Giganten des Atlantiks: Schon die Fahrt vorbei an den riesigen Felsnadeln (Stacs) ließen uns staunen. Hier brütet die größte Basstölpel-Kolonie der Welt! Tausende Vögel kreisen in der Luft – ein unglaubliches Naturschauspiel.

🏠 Geschichte hautnah: Bei unserer Wanderung durch das verlassene Dorf auf Hirta läuft einem eine Gänsehaut über den Rücken. Die letzten Bewohner verließen die Insel 1930 auf eigenen Wunsch, weil das raue Leben in der Isolation nicht mehr tragbar war. Heute ist St. Kilda eines von weltweit ganz wenigen doppelten UNESCO-Welterben (für Natur UND Kultur)!

🛖 Die mysteriösen Cleits: Überall auf der Insel – selbst auf den steilsten Hügeln und an den höchsten Klippen – stehen hunderte kleiner Trockenstein-Hütten, die sogenannten Cleits. Früher dienten sie als genial konstruierte Vorratsspeicher für Torf und Seevögel. Zu sehen, wie sie sich seit Jahrhunderten in die Landschaft fügen, ist faszinierend!

🐑 Urtümliche Inselbewohner: Überall streifen die berühmten Soay-Schafe frei herum. Diese Rasse lebt hier seit Jahrtausenden völlig unverändert.

🪶 Vogelparadies auf den Klippen: Auf unseren Wanderungen entlang der steilen Kanten konnten wir unzählige Eissturmvögel bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten. Wenn man an der Kante steht und hinabblickt, versteht man erst, wie magisch dieser Ort wirklich ist.

🦅 Abschied von St. Kilda: Beim Auslaufen sind wir direkt an der unbewohnten Nachbarinsel Dun vorbeigesegelt. Auf diesem kleinen Eiland beheimatet St. Kilda die größte Papageientaucher-Kolonie ganz Großbritanniens mit geschätzten 100.000 Brutpaaren! Schier unendlich viele Vögel stiegen über uns in den Himmel.

Zum Abschied schenkte uns St. Kilda noch ein magisches Abendlicht. Die Klippen leuchteten, während wir den Bug Richtung Südost richteten. 🌅✨
Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. 📌⚓️

Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter! Wir haben die windstillen, sonnigen, schwellfreien Tage genutzt, um Mingulay zu besuchen. Eine kleine Insel, die heute vor allem aufgrund ihrer hohen Population an Seevögeln bekannt ist. Und bereits auf dem Wasser wurde die Dimension klar: Das Meer war stellenweise bedeckt von unzählig vielen Tordalken, Trottellummen und Papageitauchern.

Nach der Anlandung haben wir die Insel zu Fuß erkundet. Auf der Westseite ragen die Klippen fast senkrecht über 200 Meter aus dem Atlantik. Die Felswände waren komplett weiß besetzt von einer riesigen Kolonie von Dreizehenmöwen – der Lärm und die schiere Masse der Vögel waren wahnsinnig beeindruckend.

Unser eigentlicher Grund für den Stopp und das absolute Highlight war jedoch die Papageitaucher-Kolonie im Grasland der Insel. Mehrere Stunden saßen wir mitten zwischen den Höhlen. Die Vögel flogen im Minutentakt vom Jagen direkt von der See zurück in ihre Kolonie. Und da gerade Aufzuchtzeit war, hatten die Altvögel die Schnäbel voll mit kleinen Sandaalen, um die Jungen in den Erdhöhlen zu füttern.

Mitten zwischen ihnen zu sitzen, das geschäftige Treiben zu beobachten, während das Abendlicht alles golden gefärbt hat – das war pure Magie.

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #puffins
Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlic Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlich von Barra ⛵️✨

Vor den strahlend weißen Sandstränden fiel der Anker auf perfektem Grund, und dann hieß es: ab ins Dinghi und Neues entdecken! Wir sind über gigantische Sanddünen gewandert, haben uns den Weg durch blühende Wiesen gebahnt und standen schließlich auf den einsamen Gipfeln mit einem endlosen Blick über den Atlantik. Sogar die 40 nm entfernte Isle of Skye, Rum, Canna & weitere der inneren Hebriden waren am Horizont sichtbar.

Unterwegs haben wir die wohl coolsten Inselbewohner überhaupt getroffen: Schafe mit waschechten Rastalocken! 🐑😎 Da diese urigen Rassen hier völlig frei den Sommer verbringen, verlieren sie ihre Wolle ganz natürlich, wodurch im Wind und Salz diese genialen Dreadlocks entstehen. Ein absolut herrlicher Anblick!

Neben der wilden Natur hat uns vor allem die Geschichte tief berührt. Auf Pabbay läuft man durch die Ruinen des alten Dorfes, das 1911 endgültig verlassen wurde. Mittendrin: Der mystische „Pabbay Stone“ – ein piktischer Symbolstein aus dem 6./7. Jahrhundert, auf dem man immer noch die eingemeißelte Blume, die Mondsichel und das spätere christliche Kreuz erkennen kann.

Jetzt sitzen wir wieder an Bord, lassen den Blick über die Landschaft schweifen und genießen diesen magischen Ankerplatz. Nächster Stopp: Mingulay!

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #rastasheep
Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, I Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, Inishmore … dies sind nur einige unserer Ankerplätze der vergangenen Tage. Die Landschaft erinnert uns sehr an die Falkland Inseln. Nur die Pinguine fehlen an den weißen Sränden. Wir besuchen mehrere uralte Festungen wie Cahergal und Leacanabuaile. Staunen über die Bauweise dieser Forts sowie die krasse Lage von Dún Aonghasa, welches vor vielen tausend Jahren direkt an den Steilklippen auf Inishmore erbaut wurde.
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#irland #westcoastireland #sailingireland #exploringireland🍀
Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯 Warum wi Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯

Warum wir ungern ohne funktionierenden Plotter weiter über den Nordatlantik segeln wollten, und wieso wir es dennoch machen (können) 👀
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#seenebel #nordatlantik #chartplotter #radar #opencpn
Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel de Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel der Fajãs & die Insel des Käses! 🐉🧀

Anixi lag sicher in Velas, während wir die 54 km lange, 7 km schmale Insel erkunden wollten. Ein kleiner Mietwagen-Fail entpuppte sich als Glücksgriff: Spontan ging es mit den Kanadiern Marilynn & Mark auf Roadtrip! 🚗✨

Unsere Highlights auf São Jorge:

🌋 Die Landschaft: Wie ein grüner Urzeit-Drache steigt die Insel aus dem Atlantik. Die Fahrt entlang der Vulkankegel und der Blick die Steilküsten hinab auf die Fajãs ist magisch.

🌊 Die Fajãs: Über 50 dieser Küstenebenen gibt es auf São Jorge. Highlight: Die atemberaubenden Lavabecken Simão Dias in der Fajã do Ouvidor.

🧀 Käse & Süßes: Den berühmten, würzigen Käse aus Topo durften wir dank Luis später auf Terceira testen. Und die traditionellen „Espécies de São Jorge“ sind ein absolutes Muss, wenn ihr Süßes liebt wie wir.

👑 Kultur: In Velas durften wir die Festas do Divinho Espírito Santo miterleben. Dank Carisa haben wir tiefen Einblick in die Bedeutung, die Symbole und den Ablauf des Festes bekommen. Ein Fest der absoluten Nächstenliebe.

Die Azoren berühren uns immer wieder mit ihrer Landschaft und der Herzlichkeit ihrer Menschen!

Die Bilder:
- Velas Marina
- Velas Flughafen & Pico im Hintergrund
- Marilynn & Mark
- Bergrücken, Vulkane
- Steilküste und Küstenebenen
- Fajã do Ouvidor
- Piscinas Naturais „Simão Dias“
- Topo, Ilhéu do Topo
- Luis mit Topo Käse
- Espécies de São Jorge
- Carisa & ihre Tochter, Festa do Divino Espírito Santo
- Milch vom Landwirt
- Und einfach so …

#saojorge #azoren #azores #sailinganixi #visitazores
Ilha do Pico - Vulkan & Wein Für die Ilha do Pico Ilha do Pico - Vulkan & Wein

Für die Ilha do Pico braucht man eigentlich deutlich mehr Zeit als wie wir uns dieses Mal genommen haben. Trotzdem haben wir einen Tag in einer aussergewöhnlich vielseitigen Landschaft genossen.

Da es auf der zweitgrössten Azoren Insel nur eine leidlich geschützte Marina an der Südküste gibt entschieden wir, mit der Fähre von Horta nach Madalena überzusetzen, und die Insel für einen Tag mit dem Mietwagen zu erkunden. 

Pico, benannt nach dem 2351 m hohen Vulkan, ist mit einem Alter von etwa 250.000 Jahren die jüngste Azoreninsel. Die Küstenlandschaft ist geprägt von schwarzen Lavaströmen und Lavapools. Im Sommer und bei weniger Welle muss es hervorragend sein, entlang der Felsformationen in den geschützten Becken zu schnorcheln. Maske und Schnorchel hatten wir dabei, aber aufgrund der Wetterbedingungen und der wenigen Zeit haben wir die Pools nur von Land aus bestaunt.

Pico und das gesamte Hochland zeigte sich tagsüber dick in Wolken verhüllt. Trotzdem fuhren wir hinauf, um eine der uns empfohlenen Höhlen zu besuchen. Definitiv ein Highlight. Dass ein Lavastrom diese Höhle geformt hat ist eindeutig ersichtlich. Mit Taschenlampe ausgerüstet stiegen wir relativ weit hinein & staunten über die Formationen und Farben.

Am Abend, wir waren bereits an der Südküste, befand sich nur noch der Gipfel Picos in den Wolken. Wir fuhren also spontan noch einmal hinauf & auch wenn sich die Wolken hartnäckig hielten so wurden wir doch belohnt mit dem Grün des Hochlandes & einer Fahrt durch eine faszinierende Landschaft.

Die Fahrt durch die Weinfelder & die kleinen traditionellen Dörfer rundeten unsere Inseltour perfekt ab.

- Ankunft in Madalena
- Piscinas Naturais
- Küstenlandschaft
- Lajes
- Marina in Lajes
- Höhle Furna de Frei Matias
- Pico
- Hochland
- Traditionelle Dörfer
- Weinanbaugebiet Criação Velha
- Moinho do Frade

#pico #ilhadopico #ilhadopicoaçores #exploringaçores
Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial, haben uns wieder einmal gezeigt, was das Reisen ausmacht. Wir geniessen hier nicht nur die Zeit in der fantastischen Natur, sondern lernen auch einiges über die Geschichte, die Kultur und verbringen allem voran eine wunderschöne & interessante Zeit mit ganz verschiedenen Menschen.

Hier nur einige unserer Highlights:

Marina da Horta - in der wir für zwei Wochen an einem Schwimmsteg lagen, und wo wir interessante Menschen wie unter anderem Harry mit seinem Business, Susanne mit ihrer Nehaj, sowie Gary und Kirsten auf ihrer Wandering Albatross kennenlernen durften

Festa das Angustias - die erste Festa des Jahres, auf der zum ersten Mal mit Annette zusammenkamen, mit der wir während der kommenden Tage viele weitere wunderschöne Stunden verbrachten & von welcher wir unendlich viele Infos über die Azoren erhielten

Die verschiedenen Buchten, Hügel, Praias und die Natur rund um Horta - wo wir auch Norberto, den wohl berühmtesten Taucher Hortas kennenlernten

Hortas gepflasterte Wege entlang der Hafenmauer, an der wir uns so wie es Brauch ist, natürlich auch verewigten

Peters Cafe - ein traditionsreicher Ort, in dem wir mehrere Gin Tonic mit Philipp und Kai genossen & auf dem TO Stander unsere Spuren hinterliessen

Pico - der höchste Gipfel Portugals - dessen Anblick sich ständig ändert, und den wir sogar noch mit schneebedecktem Gipfel erlebten

Poça da Rainha - unsere ersten von vielen weiteren Lavapools, die sich überall an den Küsten der Azoreninsel befinden

Die Caldeira do Faial, an deren Rand wir an einem der wolkenverhangenen Tage entlang wanderten

Von Faial ging es mit der Fähre für einen Tag auf Pico, und anschließend segelten wir schon weiter auf die Ilha São Jorge. Zwei weitere faszinierende Inseln der Grupo Central. Aber mehr dazu im nächsten Beitrag.
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#horta #sailingaçores #ilhadofaial #ilhadofaialaçores
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