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Wasseranlage im VW Bus

Die Wasseranlage im VW Bus

Wasser

Du brauchst es zum Trinken, Kochen, Spülen, Duschen, Waschen, Zähne putzen und noch einiges mehr. Wenn du mit deinem Camper nur so selten wie möglich auf einen Campingplatz fahren möchtest sollte der Wasservorrat für einige Zeit reichen. Wie wir die Wasseranlage im VW Bus aufgebaut haben erfährst du im folgenden.

Fern ab vom Schuss

Gern stehen wir einige Tage fern ab vom Schuss und die Möglichkeiten, Süsswasser nachzutanken sind viele Kilometer entfernt. Auch im Winter kann dies schon mal der Fall sein.

Duschen & Waschen: Die Möglichkeit drinnen zu duschen wollten wir uns immer offen behalten.  Dafür haben wir eine kleine Duschkabine gebaut. Im Sommer duschen & waschen wir uns natürlich auch gern draussen. Wenn möglich springen wir jeden Morgen direkt ins Meer. Oder unter die Stranddusche. Und wenn alles nicht vorhanden, dann nutzen wir unsere Aussendusche. Nicht nur fürs Duschen sondern auch fürs Zähne putzen sollte Warmwasser her. Natürlich fliessend aus der Leitung 🙂

Geschirr abwaschen: Unser Geschirr waschen wir im Sommer meist draussen ab. Aber im Winter soll dies direkt im Bus möglich sein. Warmwasser fürs Abspülen sollte idealerweise auch direkt aus der Leitung kommen.

Kochen & Trinken: Für Kaffee, Tee und zum Kochen allgemein ist Süsswasser notwendig. Das möchten wir direkt aus dem Tank verwenden. Wasser zum trinken kaufen wir allerdings separat in Flaschen oder Kanistern.

Anforderungen an die Wasseranlage im VW Bus

Es ergeben sich für uns folgende Anforderungen an die Wasserversorgung und -entsorgung:

  • Wassertank im Sommer ausreichend für 1 Woche ohne nachzutanken
  • Einfaches nachtanken möglich, z.B. auch das Wasser von öffentlichen Brunnen (findet man z.B. in Italien sehr oft)
  • Warmwasser
  • Dusche im Innenraum
  • Aussendusche
  • Wasserhahn an Spüle
  • Separates Wassersystem für Kurztrips

Wie haben wir die Wasseranlage im VW Bus aufgebaut?

Um den 90 Liter Wassertank einzubauen haben wir das Fahrzeug im hinteren Teil erhöht. Dadurch erhielten wir Platz für Wassertank und Stauraum, den wir von hinten beladen können. Der Wassertank ist teilweise unter dem Kühlschrank eingebaut. Über ein Staufach kommen wir an die Reinigungsöffnung. Direkt neben dem Wassertank befindet sich die Heizung mit dem Warmwasserboiler. An den Wassertank sind über die Wasserpumpe die Aussendusche, Innendusche, ein Wasserhahn am Spülbecken sowie der Heisswasserboiler angeschlossen. Die einzelnen Verbindungen sind in der folgenden Skizze dargestellt.

In diesem Video erklärt dir Hacko den Aufbau unserer Wasseranlage. Er erläutert, wie du sicherstellst, dass auch im Winter nichts einfrieren kann. Zeigt dir die Lage der Wasserpumpe, Innendusche, Aussendusche, Frischwassertank Befüllung, unser kleines Wassersystem für Kurztrips u.v.m.

Wir haben einen Druckausgleichsbehälter eingebaut. Dies ist nicht unbedingt notwendig, sorgt aber dafür, dass die Pumpe nicht permanent ein- und ausschaltet, wenn wir nur kurz Wasser ziehen. Diese ist an einem hohen Punkt eingebaut, damit das Wasser im Winter gut abgelassen werden kann.

Keimfreies Wasser

Nach jeder Campingsaison wird der Wassertank komplett entleert und mit einem sauberen Tuch und frischem Wasser der Wasserschlamm entfernt. Während des Gebrauchs entkeimen wir mit Micropur. Wir verwenden die flüssige Variante (MC 1000 F), da dieses besser dosierbar ist.

Abwasser

Der 15 Liter selbstgebaute Abwassertank ist im Reserverad eingebaut. Daran sind sowohl die Innendusche (Duschwannenabfluss und Waschbeckenabfluss) als auch das Spülbecken angeschlossen. Der Abwassertank ist eine sehr simple Eigenkreation. Verwendet wurde ein grosser, runder Abfalleimer, der genau den passenden Durchmesser vom Reserverad hatte. Er passt genau in die Felge. Der Tank wurde nach oben komplett offen gelassen Das Abwasser wird über das Druckausgleichsprinzip nach unten in den Tank geleitet. Wie auf der Skizze sichtbar, ist der Abwasserschlauch über einen Schlauchverbinder schnell trennbar.

Materialien zum Aufbau der Wasseranlage im VW Bus

Hier stellen wir dir die Materialien vor, die wir zum Aufbau der Wasseranlage verwendet haben. Dies sind die wichtigsten. Dazu kommen Verbindungsstücke, Schlauchschellen etc.

  • Frischwassereinfüllschlauch, 32 mm
  • Saugleitung vom Wassertank zur Pumpe, 12 mm
  • Kaltwasserschläuche = blau, 10 mm
  • Heisswasserschläuche = rot, 10 mm
  • Abwasserschläuche = grün, 19 mm
  • Frischwassertank aus Kunststoff 90 Liter
  • Druckwasserpumpe Shurflo 12V, 10 Liter/min, 2.8 bar
  • Wasserkanister 10 Liter + Tauchpumpe
  • Abwasserkanister Selbstbau aus Kunststoffeimer 15 Liter
  • Heisswasserboiler (Teil der Heizung) 10 Liter
  • Druckausgleichsbehälter (Akkumulatorentank Keller) + passender T-Anschluss

Reimo sowie Promobil geben auf ihren Seiten gute Tipps zum Aufbau einer Wasseranlage.

Wassertankanschlüsse
Wassertankanschlüsse
Wasseranlage VW Bus
Wasseranlage VW Bus
Aussenwand Duschkabine
Aussenwand Duschkabine
Waschbecken in Duschkabine
Waschbecken in Duschkabine
Spülbeckenanschluss
Spülbeckenanschluss
Spülbecken
Spülbecken
Stauraum und Wasserpumpe
Stauraum und Wasserpumpe
Wasserpumpe
Wasserpumpe

Möchtest du eine Wasseranlage in deinem Fahrzeug einbauen und benötigst Tipps? Dann kontaktiere uns bzw. hinterlasse einen Kommentar. Ausserdem freuen wir uns über jeden Input und deine Meinung zu diesem Artikel.

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Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️ Zunächs Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️

Zunächst ein Blick zurück, auf unsere ersten Tage in den inneren Hebriden: Wir trotzten dem typisch schottischen Wechselwetter und erkundeten die Inseln Canna und Rum. Wir segelten durch den Sound of Sleat & die Meerenge Kyle Rhea, unter der Skye Bridge hindurch zur Isle of Skye. Und entlang der gewaltigen Kulisse der Red und Black Cuillins ging es weiter nach Portree.

Nachdem wir von den äußeren Hebriden Kurs Richtung Festland nahmen war noch überhaupt nicht klar, wohin uns unsere weitere Reise führt. Also klar, wir hatten ein Ziel: die Isle of Mull, aber Wind und Welle meinten, wir sollten erstmal nach Norden abdrehen. Also entschieden wir zunächst zwei der Small Isles zu besuchen, landeten auf Canna & anschließend auf Rum. Von hieraus führt uns nun unser Weg weiter nach Nord. Wir werden einige Zeit durch die Highlands bummeln bevor wir wohl wieder nach Süd, Richtung Fort William und Kaledonischer Kanal segeln. Zu den Orkney und Shetland Inseln werden wir somit wohl nicht mehr segeln. Aber unser Motto ist ja schon seit langem: weniger ist oftmals mehr. Und in Schottland gibt es schließlich noch so viele Inseln zu erkunden.

Was sagt ihr zu unseren Plänen? Welche Route hättet ihr eingeschlagen?
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#routenplanung #sailingscotland #innerhebrides #sailinganixi #sailinghebrides
Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨ Manchmal hör Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨

Manchmal hören wir von einem Ort und wissen im selben Moment: Da MÜSSEN wir hin. Genau so ging es uns mit St. Kilda – und was sollen wir sagen? Es hat all unsere Vorstellungen übertroffen! 🥹

Zwei unvergessliche Tage lagen wir hier vor Anker, umgeben von spektakulärer Natur und einer einzigartigen Geschichte.

🪨 Die Giganten des Atlantiks: Schon die Fahrt vorbei an den riesigen Felsnadeln (Stacs) ließen uns staunen. Hier brütet die größte Basstölpel-Kolonie der Welt! Tausende Vögel kreisen in der Luft – ein unglaubliches Naturschauspiel.

🏠 Geschichte hautnah: Bei unserer Wanderung durch das verlassene Dorf auf Hirta läuft einem eine Gänsehaut über den Rücken. Die letzten Bewohner verließen die Insel 1930 auf eigenen Wunsch, weil das raue Leben in der Isolation nicht mehr tragbar war. Heute ist St. Kilda eines von weltweit ganz wenigen doppelten UNESCO-Welterben (für Natur UND Kultur)!

🛖 Die mysteriösen Cleits: Überall auf der Insel – selbst auf den steilsten Hügeln und an den höchsten Klippen – stehen hunderte kleiner Trockenstein-Hütten, die sogenannten Cleits. Früher dienten sie als genial konstruierte Vorratsspeicher für Torf und Seevögel. Zu sehen, wie sie sich seit Jahrhunderten in die Landschaft fügen, ist faszinierend!

🐑 Urtümliche Inselbewohner: Überall streifen die berühmten Soay-Schafe frei herum. Diese Rasse lebt hier seit Jahrtausenden völlig unverändert.

🪶 Vogelparadies auf den Klippen: Auf unseren Wanderungen entlang der steilen Kanten konnten wir unzählige Eissturmvögel bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten. Wenn man an der Kante steht und hinabblickt, versteht man erst, wie magisch dieser Ort wirklich ist.

🦅 Abschied von St. Kilda: Beim Auslaufen sind wir direkt an der unbewohnten Nachbarinsel Dun vorbeigesegelt. Auf diesem kleinen Eiland beheimatet St. Kilda die größte Papageientaucher-Kolonie ganz Großbritanniens mit geschätzten 100.000 Brutpaaren! Schier unendlich viele Vögel stiegen über uns in den Himmel.

Zum Abschied schenkte uns St. Kilda noch ein magisches Abendlicht. Die Klippen leuchteten, während wir den Bug Richtung Südost richteten. 🌅✨
Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. 📌⚓️

Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter! Wir haben die windstillen, sonnigen, schwellfreien Tage genutzt, um Mingulay zu besuchen. Eine kleine Insel, die heute vor allem aufgrund ihrer hohen Population an Seevögeln bekannt ist. Und bereits auf dem Wasser wurde die Dimension klar: Das Meer war stellenweise bedeckt von unzählig vielen Tordalken, Trottellummen und Papageitauchern.

Nach der Anlandung haben wir die Insel zu Fuß erkundet. Auf der Westseite ragen die Klippen fast senkrecht über 200 Meter aus dem Atlantik. Die Felswände waren komplett weiß besetzt von einer riesigen Kolonie von Dreizehenmöwen – der Lärm und die schiere Masse der Vögel waren wahnsinnig beeindruckend.

Unser eigentlicher Grund für den Stopp und das absolute Highlight war jedoch die Papageitaucher-Kolonie im Grasland der Insel. Mehrere Stunden saßen wir mitten zwischen den Höhlen. Die Vögel flogen im Minutentakt vom Jagen direkt von der See zurück in ihre Kolonie. Und da gerade Aufzuchtzeit war, hatten die Altvögel die Schnäbel voll mit kleinen Sandaalen, um die Jungen in den Erdhöhlen zu füttern.

Mitten zwischen ihnen zu sitzen, das geschäftige Treiben zu beobachten, während das Abendlicht alles golden gefärbt hat – das war pure Magie.

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #puffins
Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlic Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlich von Barra ⛵️✨

Vor den strahlend weißen Sandstränden fiel der Anker auf perfektem Grund, und dann hieß es: ab ins Dinghi und Neues entdecken! Wir sind über gigantische Sanddünen gewandert, haben uns den Weg durch blühende Wiesen gebahnt und standen schließlich auf den einsamen Gipfeln mit einem endlosen Blick über den Atlantik. Sogar die 40 nm entfernte Isle of Skye, Rum, Canna & weitere der inneren Hebriden waren am Horizont sichtbar.

Unterwegs haben wir die wohl coolsten Inselbewohner überhaupt getroffen: Schafe mit waschechten Rastalocken! 🐑😎 Da diese urigen Rassen hier völlig frei den Sommer verbringen, verlieren sie ihre Wolle ganz natürlich, wodurch im Wind und Salz diese genialen Dreadlocks entstehen. Ein absolut herrlicher Anblick!

Neben der wilden Natur hat uns vor allem die Geschichte tief berührt. Auf Pabbay läuft man durch die Ruinen des alten Dorfes, das 1911 endgültig verlassen wurde. Mittendrin: Der mystische „Pabbay Stone“ – ein piktischer Symbolstein aus dem 6./7. Jahrhundert, auf dem man immer noch die eingemeißelte Blume, die Mondsichel und das spätere christliche Kreuz erkennen kann.

Jetzt sitzen wir wieder an Bord, lassen den Blick über die Landschaft schweifen und genießen diesen magischen Ankerplatz. Nächster Stopp: Mingulay!

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #rastasheep
Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, I Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, Inishmore … dies sind nur einige unserer Ankerplätze der vergangenen Tage. Die Landschaft erinnert uns sehr an die Falkland Inseln. Nur die Pinguine fehlen an den weißen Sränden. Wir besuchen mehrere uralte Festungen wie Cahergal und Leacanabuaile. Staunen über die Bauweise dieser Forts sowie die krasse Lage von Dún Aonghasa, welches vor vielen tausend Jahren direkt an den Steilklippen auf Inishmore erbaut wurde.
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#irland #westcoastireland #sailingireland #exploringireland🍀
Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯 Warum wi Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯

Warum wir ungern ohne funktionierenden Plotter weiter über den Nordatlantik segeln wollten, und wieso wir es dennoch machen (können) 👀
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#seenebel #nordatlantik #chartplotter #radar #opencpn
Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel de Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel der Fajãs & die Insel des Käses! 🐉🧀

Anixi lag sicher in Velas, während wir die 54 km lange, 7 km schmale Insel erkunden wollten. Ein kleiner Mietwagen-Fail entpuppte sich als Glücksgriff: Spontan ging es mit den Kanadiern Marilynn & Mark auf Roadtrip! 🚗✨

Unsere Highlights auf São Jorge:

🌋 Die Landschaft: Wie ein grüner Urzeit-Drache steigt die Insel aus dem Atlantik. Die Fahrt entlang der Vulkankegel und der Blick die Steilküsten hinab auf die Fajãs ist magisch.

🌊 Die Fajãs: Über 50 dieser Küstenebenen gibt es auf São Jorge. Highlight: Die atemberaubenden Lavabecken Simão Dias in der Fajã do Ouvidor.

🧀 Käse & Süßes: Den berühmten, würzigen Käse aus Topo durften wir dank Luis später auf Terceira testen. Und die traditionellen „Espécies de São Jorge“ sind ein absolutes Muss, wenn ihr Süßes liebt wie wir.

👑 Kultur: In Velas durften wir die Festas do Divinho Espírito Santo miterleben. Dank Carisa haben wir tiefen Einblick in die Bedeutung, die Symbole und den Ablauf des Festes bekommen. Ein Fest der absoluten Nächstenliebe.

Die Azoren berühren uns immer wieder mit ihrer Landschaft und der Herzlichkeit ihrer Menschen!

Die Bilder:
- Velas Marina
- Velas Flughafen & Pico im Hintergrund
- Marilynn & Mark
- Bergrücken, Vulkane
- Steilküste und Küstenebenen
- Fajã do Ouvidor
- Piscinas Naturais „Simão Dias“
- Topo, Ilhéu do Topo
- Luis mit Topo Käse
- Espécies de São Jorge
- Carisa & ihre Tochter, Festa do Divino Espírito Santo
- Milch vom Landwirt
- Und einfach so …

#saojorge #azoren #azores #sailinganixi #visitazores
Ilha do Pico - Vulkan & Wein Für die Ilha do Pico Ilha do Pico - Vulkan & Wein

Für die Ilha do Pico braucht man eigentlich deutlich mehr Zeit als wie wir uns dieses Mal genommen haben. Trotzdem haben wir einen Tag in einer aussergewöhnlich vielseitigen Landschaft genossen.

Da es auf der zweitgrössten Azoren Insel nur eine leidlich geschützte Marina an der Südküste gibt entschieden wir, mit der Fähre von Horta nach Madalena überzusetzen, und die Insel für einen Tag mit dem Mietwagen zu erkunden. 

Pico, benannt nach dem 2351 m hohen Vulkan, ist mit einem Alter von etwa 250.000 Jahren die jüngste Azoreninsel. Die Küstenlandschaft ist geprägt von schwarzen Lavaströmen und Lavapools. Im Sommer und bei weniger Welle muss es hervorragend sein, entlang der Felsformationen in den geschützten Becken zu schnorcheln. Maske und Schnorchel hatten wir dabei, aber aufgrund der Wetterbedingungen und der wenigen Zeit haben wir die Pools nur von Land aus bestaunt.

Pico und das gesamte Hochland zeigte sich tagsüber dick in Wolken verhüllt. Trotzdem fuhren wir hinauf, um eine der uns empfohlenen Höhlen zu besuchen. Definitiv ein Highlight. Dass ein Lavastrom diese Höhle geformt hat ist eindeutig ersichtlich. Mit Taschenlampe ausgerüstet stiegen wir relativ weit hinein & staunten über die Formationen und Farben.

Am Abend, wir waren bereits an der Südküste, befand sich nur noch der Gipfel Picos in den Wolken. Wir fuhren also spontan noch einmal hinauf & auch wenn sich die Wolken hartnäckig hielten so wurden wir doch belohnt mit dem Grün des Hochlandes & einer Fahrt durch eine faszinierende Landschaft.

Die Fahrt durch die Weinfelder & die kleinen traditionellen Dörfer rundeten unsere Inseltour perfekt ab.

- Ankunft in Madalena
- Piscinas Naturais
- Küstenlandschaft
- Lajes
- Marina in Lajes
- Höhle Furna de Frei Matias
- Pico
- Hochland
- Traditionelle Dörfer
- Weinanbaugebiet Criação Velha
- Moinho do Frade

#pico #ilhadopico #ilhadopicoaçores #exploringaçores
Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial, haben uns wieder einmal gezeigt, was das Reisen ausmacht. Wir geniessen hier nicht nur die Zeit in der fantastischen Natur, sondern lernen auch einiges über die Geschichte, die Kultur und verbringen allem voran eine wunderschöne & interessante Zeit mit ganz verschiedenen Menschen.

Hier nur einige unserer Highlights:

Marina da Horta - in der wir für zwei Wochen an einem Schwimmsteg lagen, und wo wir interessante Menschen wie unter anderem Harry mit seinem Business, Susanne mit ihrer Nehaj, sowie Gary und Kirsten auf ihrer Wandering Albatross kennenlernen durften

Festa das Angustias - die erste Festa des Jahres, auf der zum ersten Mal mit Annette zusammenkamen, mit der wir während der kommenden Tage viele weitere wunderschöne Stunden verbrachten & von welcher wir unendlich viele Infos über die Azoren erhielten

Die verschiedenen Buchten, Hügel, Praias und die Natur rund um Horta - wo wir auch Norberto, den wohl berühmtesten Taucher Hortas kennenlernten

Hortas gepflasterte Wege entlang der Hafenmauer, an der wir uns so wie es Brauch ist, natürlich auch verewigten

Peters Cafe - ein traditionsreicher Ort, in dem wir mehrere Gin Tonic mit Philipp und Kai genossen & auf dem TO Stander unsere Spuren hinterliessen

Pico - der höchste Gipfel Portugals - dessen Anblick sich ständig ändert, und den wir sogar noch mit schneebedecktem Gipfel erlebten

Poça da Rainha - unsere ersten von vielen weiteren Lavapools, die sich überall an den Küsten der Azoreninsel befinden

Die Caldeira do Faial, an deren Rand wir an einem der wolkenverhangenen Tage entlang wanderten

Von Faial ging es mit der Fähre für einen Tag auf Pico, und anschließend segelten wir schon weiter auf die Ilha São Jorge. Zwei weitere faszinierende Inseln der Grupo Central. Aber mehr dazu im nächsten Beitrag.
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#horta #sailingaçores #ilhadofaial #ilhadofaialaçores
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