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Von Cartagena nach Chalkidiki

Von Cartagena nach Chalkidiki

1640 Meilen in 80 Tagen

Jeder Segler, dem wir erzählten, dass wir Mitte Mai auf Chalkidiki ankommen wollen, da wir dort Familie und Freunde treffen, runzelt die Stirn.

Ende Februar noch in Cartagena, Mitte Mai schon auf Chalkidiki, in Nordgriechenland? Ein ambitioniertes Ziel. Zumal der März im Mittelmeer in der Regel noch recht stürmisches Wetter bereit halten kann. Aber wir hatten Glück, bereits unsere erste lange Passage nach Formentera und weiter nach Mallorca hielt optimalen Wind von Achtern für uns bereit.

Von Cartagena nach Argostoli

Von Cartagena nach Argostoli

Ende Februar noch in Cartagena

Von Ende November 2018 bis Ende Februar 2019 haben wir in Cartagena überwintert. Es war mehr oder weniger eine spontane Entscheidung. Ursprünglich hatten wir nie vor, eine längere Zeit im Hafen zu verbringen. Im Nachhinein aber genau richtig. Wir konnten einige Refit Arbeiten erledigen. Haben wunderbare Bekanntschaften geschlossen. Genossen das sonnige warme Wetter. Erkundeten die interessante Stadt. Und unternahmen einige Wanderungen in der Umgebung. Aber nach drei Monaten wollten wir auch endlich weiter. Wozu haben wir uns denn sonst ein Schiff zugelegt? Am 25. Februar 2019 hiess es also: Leinen los! Wir waren wieder unterwegs 🙂 !!

00_Spanische Kueste

Entlang der spanischen Küste


01_Isla Grosa

Vor Isla Grosa an einer Mooringboje

Zwischenstopp Balearen

Formentera ist ein Traum. Nach 114 Meilen liessen wir am 28. Februar 2019 den Anker vor dem Platja de Llevant fallen, vor der Nordost Seite Formenteras. Gleich drei Nächte verbrachten wir hier. Erkundeten den nördlichen Teil der Insel, trauten uns sogar (zumindest kurz) ins Wasser und chillten einfach vor Anker.

Anixi vor Formentera

Anixi vor Formentera


Norden von Formentera

Der Norden von Formentera

Am 03. März 2019 hiess es jedoch schon wieder Anker auf. Ziel Mallorca, Port de Porto Cristo. Wir treffen Christine und Volker!

Der Hafen Porto Cristo war für unseren Zwischenstopp auf dem Weg von West nach Ost ideal gelegen. Er liegt an der Ostküste Mallorcas und ist rundum geschützt. Als städtischer Hafen auch vom Preis her erschwinglich. Hier konnten wir Anixi beruhigt auch mal eine ganze Nacht allein lassen, um Christine und Volker, die auf der Westseite in Soller eine Finka gemietet hatten, zu besuchen. Danke für die schöne Zeit!

Treffpunkt Mallorca

Treffpunkt Mallorca


Blick auf Soller

Blick auf Soller

Südwest, Nordost, Südwest, Nordost – launisches Wetter auf Menorca

Jeden Tag drehte der Wind um 180°, um dann mit konstanten 5-7 Beaufort weiter zu blasen. Wir lagen vier Tage auf Menorca, in der Cala Binibequer. Für diese Verhältnisse bot diese Bucht idealen Schutz. Und perfekten Ankergrund. Hier trafen wir auch Pipo und Ellyn wieder. Die beiden Franzosen haben wir in Lissabon kennengelernt, sie verbrachten den Winter in der Marina Mahon auf Menorca. Ein gemeinsames Picknick am Strand am letzten Tag vor unserer Weiterreise nach Sardinien, rundete die Zeit auf Menorca perfekt ab.

Cala Binibequer vor Anker

In der Cala Binibequer vor Anker


Cala Binibequer_Möwe

Anixi in der Cala Binibequer


Picknick am Strand

Picknick am Strand

Mit gebrochenem Baum auf Sardinien: und nun?

Am 17. März 2019 kamen wir nach 182 Seemeilen und zwei Nächten auf See auf der Isola di San Pietro, in Carloforte an. Die Bedingungen auf See waren nicht wirklich ideal: leichte Winde aus West, hohe Restdünung vom letzten Nordoststurm, der über den Golf von Lion hinweg zog. Mal unter Gross und Genua, mal unter Parasailor, mal unter Motor – so mogelten wir uns durch die erste Nacht. Und dann, am nächsten Morgen, passierte es. Wir fuhren unter Gross und Genua, das Gross aufgrund der hohen Restdünung einige Male leicht am Schlagen bevor wir einen Bullenstander setzen konnten. Dann plötzlich ein lauter Knall: unser Baum war gebrochen. Und zwar exakt an einer Stelle, die durch eine eingelassene Rolle (herstellerbedingt) bereits geschwächt war. Und da wir bis dato mit Baumbremse fuhren, vermuteten wir dies als weiteren Grund für das Abknicken des Baumes.

  • Gebrochener Baum
  • Gebrochener Baum
  • Schwachstelle alter Baum
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Wir hatten mal wieder grosses Glück im Unglück. Die Bootswerft der Marina Sifredi hatte einen gebrauchten Selden Baum einer 42 Fuss Yacht in ihrer Werkstatt liegen. Diesen konnten wir erwerben und Hacko passte ihn kurzerhand auf die benötigte Länge an. Schon nach einer Woche hiess es wieder: Leinen los. Und die Weiterfahrt entlang der Südküste Sardiniens konnte beginnen.

  • Alter vs Neuer Baum
  • Anpassung neuer Baum
  • Anpassung neuer Baum
  • Alter Baumbeschlag am Mast
  • Anpassung Baumbeschlag am Mast
  • Der neue Baum wird montiert
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Was haben wir daraus gelernt?

  • Bullenstander wird bei solchen Bedingungen (leichte Winde, höhere Wellen) sofort gesetzt, um ein Schlagen des Baumes zu vermeiden. Dafür haben wir nun auch endlich eine gute Lösung gefunden, die dies ohne grossen Aufwand oder gefährliches Rumturnen auf dem Vordeck ermöglicht (Link zur praktischen Bauanleitung). Der Bullenstander kann nun auch unabhängig von der Segelstellung montiert bleiben. Für eine Halse oder um das Segel dichter zu nehmen, wird er einfach über den Bock gelöst und anschliessend wieder festgesetzt.
  • die Baumbremse verwenden wir nicht mehr

Zwei Ankerbuchten und über 200 Seemeilen später – wir sind auf Sizilien

Wir verbrachten noch ein paar Tage in einigen der wunderschönen Ankerbuchten im Süden Sardiniens, um das ideale Wetter für unsere Überfahrt nach Sizilien abzuwarten. Und das lies nicht lang auf sich warten. Am 28. März 2019 legten wir ab, um die 222 Seemeilen bis Palermo zu segeln. Wir hatten eine sehr gute Überfahrt, meist unter gerefften Segeln, die Zeit flog nur so dahin. Zum Glück konnten wir vor Palermo drei Tage bei leichten Winden vor Anker liegen, denn die Marinas wollten wir tunlichst vermeiden. 60 Euro sollte eine Nacht dort kosten und das waren wir definitiv nicht bereit zu zahlen.

In Palermo vor Anker

In Palermo vor Anker

Sizilien – nur gestreift

Aufgrund unseres engen Zeitplans haben wir die Nordküste Siziliens zum Grossteil nur von weitem gesehen. Nachdem wir Palermo verlassen haben ankerten wir eine Nacht vor Cefalu und anschliessend verbrachten wir ein paar Tage auf Vulcano. Wenigstens eine der liparischen Inseln wollten wir besuchen und das haben wir auch geschafft :).

  • Cefalu
  • Cefalu
  • Sonnenuntergang über Sizilien
  • Sonnenaufgang Liparische Inseln
  • Vulcano
  • Vulcano
  • Vulcano Krater
  • Vulcano Krater
  • Vulcano Krater und Ankerbucht
  • Vulcano Krater und Ankerbucht
  • Vulcano Lavastrom
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Durch die Strasse von Messina

Nach ein paar Tagen Palermo, einer Nacht vor Cefalu und einem Besuch der liparischen Insel Vulcano ging es durch die Strasse von Messina direkt bis nach Griechenland – unserem lang ersehnten Ziel. Die Durchfahrt durch die Strasse von Messina sollte aufgrund der dort starken Strömungen exakt getimt werden. Diese beiden Seiten bzw. Tools halfen uns bei der Planung:

  • http://www.correntidellostretto.it
  • https://www.noonsite.com/report/the-strait-of-messina-cruisers-report/

Ob sich ein 35 Fuss Segelschiff für die Durchfahrt anmelden muss oder ob nicht, dazu gibt es verschiedene Meinungen. Wir haben beim Messina VTS eine Stunde vor unserer Durchfahrt angerufen (Tel. +39 090 41711) und uns angemeldet. Es kursieren doch einige wilde Geschichten über hohe Strafen, wenn man dies nicht tut. Und warum sollten wir dieses Risiko eingehen? Während der Durchfahrt haben wir Kanal 10 (Messina VTS) sowie Kanal 16 (Messina Strait Harbour Control) parallel abgehört. Eine der Fähren hat uns darüber auch gemeldet, dass sie ablegt und noch vor unserem Bug passieren wird. Es ist doch einiges los in der Strasse.

Segeln Strasse von Messina

Unter Segeln durch die Strasse von Messina

Die langen Etappen sind geschafft: wir sind in Griechenland

Am 10. April 2019, fast schon um Mitternacht, liefen wir nach 285 Seemeilen in Argostoli auf Kefalonia ein. Eine wunderschöne, sichere Ankerbucht, ein perfekter Ankunftsort. Auch nachts gut ansteuerbar. Hier erledigten wir sämtliche Anmeldeformalitäten, hier kamen wir kulinarisch in Griechenland an, hier wussten wir, ab sofort können wir uns ein wenig mehr Zeit lassen.

Auf dem Weg nach Griechenland

Auf dem Weg nach Griechenland


Nach Griechenland

Auf dem Weg nach Griechenland

Anixi vor Argostoli

Anixi vor Argostoli

Der Weg nach Chalkidiki

Da wir auf Instagram bzw. Facebook regelmässig kurze Posts über unsere Reise veröffentlichen, hier nur ein kurzer Abriss über die Etappen von Argostoli (Kefalonia) nach Vouvourou (Chalkidiki / Sithonia). Es war eine landschaftlich überwältigende Reise durch den Golf von Korinth und zwischen Evia, der zweitgrössten Insel Griechenlands, und dem Festland hindurch gen Norden. Leider hatten wir nicht mehr Zeit, die riesige Bucht nördlich von Evia oder auch die nördlichen Sporaden zu erkunden. Hier gibt es sicherlich viele schöne Ankerbuchten und kleine Ortschaften zu entdecken. Die Durchfahrt durch den Kanal von Korinth und die Passage der Meerenge von Chalkis waren nur zwei der Highlights.

Karte Argostoli bis Vourvourou

Von Argostoli nach Vouvourou

– 14. April 2019: Ag. Nikolaos (Zakynthos)
– 15. April 2019: Kyllini (Peloppones)
– 17. April 2019: Messolonghi
– 19. April 2019: Nafpaktos
– 20. April 2019: Trizonia
– 21. April 2019: Galaxidi
– 25. April 2019: Kanal von Korinth nach Korfos
– 26. April 2019: Ankerbucht im SW der N. Angistri
– 27. April 2019: Pasalimani
– 28. April 2019: N. Petalioi
– 30. April 2019: Marmari (N. Evia) – Nea Stira
– 01. Mai 2019: O. Almyropotamos (N. Evia)
– 03. Mai 2019: Chalkis (Meerenge zwischen Evia und Festland)
– 04. Mai 2019: O. Ag. Ioannis Theologos (Kolpos Atalandis)
– 06. Mai 2019: O. Ag. Konstantinos
– 07. Mai 2019: O. Koukounaries (N. Skiathos)
– 08. Mai 2019: N. Tsoungriaki (da in Skiathos Town kein Platz frei)
– 09. Mai 2019: Skopelos Town (N. Skopelos)
– 12. Mai 2019: O. K. Panagia (N. Kyra Panagia)
– 13. Mai 2019: Vouvourou / N. Diaporos (Chalkidiki)

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Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️ Zunächs Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️

Zunächst ein Blick zurück, auf unsere ersten Tage in den inneren Hebriden: Wir trotzten dem typisch schottischen Wechselwetter und erkundeten die Inseln Canna und Rum. Wir segelten durch den Sound of Sleat & die Meerenge Kyle Rhea, unter der Skye Bridge hindurch zur Isle of Skye. Und entlang der gewaltigen Kulisse der Red und Black Cuillins ging es weiter nach Portree.

Nachdem wir von den äußeren Hebriden Kurs Richtung Festland nahmen war noch überhaupt nicht klar, wohin uns unsere weitere Reise führt. Also klar, wir hatten ein Ziel: die Isle of Mull, aber Wind und Welle meinten, wir sollten erstmal nach Norden abdrehen. Also entschieden wir zunächst zwei der Small Isles zu besuchen, landeten auf Canna & anschließend auf Rum. Von hieraus führt uns nun unser Weg weiter nach Nord. Wir werden einige Zeit durch die Highlands bummeln bevor wir wohl wieder nach Süd, Richtung Fort William und Kaledonischer Kanal segeln. Zu den Orkney und Shetland Inseln werden wir somit wohl nicht mehr segeln. Aber unser Motto ist ja schon seit langem: weniger ist oftmals mehr. Und in Schottland gibt es schließlich noch so viele Inseln zu erkunden.

Was sagt ihr zu unseren Plänen? Welche Route hättet ihr eingeschlagen?
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#routenplanung #sailingscotland #innerhebrides #sailinganixi #sailinghebrides
Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨ Manchmal hör Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨

Manchmal hören wir von einem Ort und wissen im selben Moment: Da MÜSSEN wir hin. Genau so ging es uns mit St. Kilda – und was sollen wir sagen? Es hat all unsere Vorstellungen übertroffen! 🥹

Zwei unvergessliche Tage lagen wir hier vor Anker, umgeben von spektakulärer Natur und einer einzigartigen Geschichte.

🪨 Die Giganten des Atlantiks: Schon die Fahrt vorbei an den riesigen Felsnadeln (Stacs) ließen uns staunen. Hier brütet die größte Basstölpel-Kolonie der Welt! Tausende Vögel kreisen in der Luft – ein unglaubliches Naturschauspiel.

🏠 Geschichte hautnah: Bei unserer Wanderung durch das verlassene Dorf auf Hirta läuft einem eine Gänsehaut über den Rücken. Die letzten Bewohner verließen die Insel 1930 auf eigenen Wunsch, weil das raue Leben in der Isolation nicht mehr tragbar war. Heute ist St. Kilda eines von weltweit ganz wenigen doppelten UNESCO-Welterben (für Natur UND Kultur)!

🛖 Die mysteriösen Cleits: Überall auf der Insel – selbst auf den steilsten Hügeln und an den höchsten Klippen – stehen hunderte kleiner Trockenstein-Hütten, die sogenannten Cleits. Früher dienten sie als genial konstruierte Vorratsspeicher für Torf und Seevögel. Zu sehen, wie sie sich seit Jahrhunderten in die Landschaft fügen, ist faszinierend!

🐑 Urtümliche Inselbewohner: Überall streifen die berühmten Soay-Schafe frei herum. Diese Rasse lebt hier seit Jahrtausenden völlig unverändert.

🪶 Vogelparadies auf den Klippen: Auf unseren Wanderungen entlang der steilen Kanten konnten wir unzählige Eissturmvögel bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten. Wenn man an der Kante steht und hinabblickt, versteht man erst, wie magisch dieser Ort wirklich ist.

🦅 Abschied von St. Kilda: Beim Auslaufen sind wir direkt an der unbewohnten Nachbarinsel Dun vorbeigesegelt. Auf diesem kleinen Eiland beheimatet St. Kilda die größte Papageientaucher-Kolonie ganz Großbritanniens mit geschätzten 100.000 Brutpaaren! Schier unendlich viele Vögel stiegen über uns in den Himmel.

Zum Abschied schenkte uns St. Kilda noch ein magisches Abendlicht. Die Klippen leuchteten, während wir den Bug Richtung Südost richteten. 🌅✨
Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. 📌⚓️

Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter! Wir haben die windstillen, sonnigen, schwellfreien Tage genutzt, um Mingulay zu besuchen. Eine kleine Insel, die heute vor allem aufgrund ihrer hohen Population an Seevögeln bekannt ist. Und bereits auf dem Wasser wurde die Dimension klar: Das Meer war stellenweise bedeckt von unzählig vielen Tordalken, Trottellummen und Papageitauchern.

Nach der Anlandung haben wir die Insel zu Fuß erkundet. Auf der Westseite ragen die Klippen fast senkrecht über 200 Meter aus dem Atlantik. Die Felswände waren komplett weiß besetzt von einer riesigen Kolonie von Dreizehenmöwen – der Lärm und die schiere Masse der Vögel waren wahnsinnig beeindruckend.

Unser eigentlicher Grund für den Stopp und das absolute Highlight war jedoch die Papageitaucher-Kolonie im Grasland der Insel. Mehrere Stunden saßen wir mitten zwischen den Höhlen. Die Vögel flogen im Minutentakt vom Jagen direkt von der See zurück in ihre Kolonie. Und da gerade Aufzuchtzeit war, hatten die Altvögel die Schnäbel voll mit kleinen Sandaalen, um die Jungen in den Erdhöhlen zu füttern.

Mitten zwischen ihnen zu sitzen, das geschäftige Treiben zu beobachten, während das Abendlicht alles golden gefärbt hat – das war pure Magie.

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #puffins
Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlic Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlich von Barra ⛵️✨

Vor den strahlend weißen Sandstränden fiel der Anker auf perfektem Grund, und dann hieß es: ab ins Dinghi und Neues entdecken! Wir sind über gigantische Sanddünen gewandert, haben uns den Weg durch blühende Wiesen gebahnt und standen schließlich auf den einsamen Gipfeln mit einem endlosen Blick über den Atlantik. Sogar die 40 nm entfernte Isle of Skye, Rum, Canna & weitere der inneren Hebriden waren am Horizont sichtbar.

Unterwegs haben wir die wohl coolsten Inselbewohner überhaupt getroffen: Schafe mit waschechten Rastalocken! 🐑😎 Da diese urigen Rassen hier völlig frei den Sommer verbringen, verlieren sie ihre Wolle ganz natürlich, wodurch im Wind und Salz diese genialen Dreadlocks entstehen. Ein absolut herrlicher Anblick!

Neben der wilden Natur hat uns vor allem die Geschichte tief berührt. Auf Pabbay läuft man durch die Ruinen des alten Dorfes, das 1911 endgültig verlassen wurde. Mittendrin: Der mystische „Pabbay Stone“ – ein piktischer Symbolstein aus dem 6./7. Jahrhundert, auf dem man immer noch die eingemeißelte Blume, die Mondsichel und das spätere christliche Kreuz erkennen kann.

Jetzt sitzen wir wieder an Bord, lassen den Blick über die Landschaft schweifen und genießen diesen magischen Ankerplatz. Nächster Stopp: Mingulay!

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #rastasheep
Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, I Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, Inishmore … dies sind nur einige unserer Ankerplätze der vergangenen Tage. Die Landschaft erinnert uns sehr an die Falkland Inseln. Nur die Pinguine fehlen an den weißen Sränden. Wir besuchen mehrere uralte Festungen wie Cahergal und Leacanabuaile. Staunen über die Bauweise dieser Forts sowie die krasse Lage von Dún Aonghasa, welches vor vielen tausend Jahren direkt an den Steilklippen auf Inishmore erbaut wurde.
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#irland #westcoastireland #sailingireland #exploringireland🍀
Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯 Warum wi Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯

Warum wir ungern ohne funktionierenden Plotter weiter über den Nordatlantik segeln wollten, und wieso wir es dennoch machen (können) 👀
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#seenebel #nordatlantik #chartplotter #radar #opencpn
Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel de Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel der Fajãs & die Insel des Käses! 🐉🧀

Anixi lag sicher in Velas, während wir die 54 km lange, 7 km schmale Insel erkunden wollten. Ein kleiner Mietwagen-Fail entpuppte sich als Glücksgriff: Spontan ging es mit den Kanadiern Marilynn & Mark auf Roadtrip! 🚗✨

Unsere Highlights auf São Jorge:

🌋 Die Landschaft: Wie ein grüner Urzeit-Drache steigt die Insel aus dem Atlantik. Die Fahrt entlang der Vulkankegel und der Blick die Steilküsten hinab auf die Fajãs ist magisch.

🌊 Die Fajãs: Über 50 dieser Küstenebenen gibt es auf São Jorge. Highlight: Die atemberaubenden Lavabecken Simão Dias in der Fajã do Ouvidor.

🧀 Käse & Süßes: Den berühmten, würzigen Käse aus Topo durften wir dank Luis später auf Terceira testen. Und die traditionellen „Espécies de São Jorge“ sind ein absolutes Muss, wenn ihr Süßes liebt wie wir.

👑 Kultur: In Velas durften wir die Festas do Divinho Espírito Santo miterleben. Dank Carisa haben wir tiefen Einblick in die Bedeutung, die Symbole und den Ablauf des Festes bekommen. Ein Fest der absoluten Nächstenliebe.

Die Azoren berühren uns immer wieder mit ihrer Landschaft und der Herzlichkeit ihrer Menschen!

Die Bilder:
- Velas Marina
- Velas Flughafen & Pico im Hintergrund
- Marilynn & Mark
- Bergrücken, Vulkane
- Steilküste und Küstenebenen
- Fajã do Ouvidor
- Piscinas Naturais „Simão Dias“
- Topo, Ilhéu do Topo
- Luis mit Topo Käse
- Espécies de São Jorge
- Carisa & ihre Tochter, Festa do Divino Espírito Santo
- Milch vom Landwirt
- Und einfach so …

#saojorge #azoren #azores #sailinganixi #visitazores
Ilha do Pico - Vulkan & Wein Für die Ilha do Pico Ilha do Pico - Vulkan & Wein

Für die Ilha do Pico braucht man eigentlich deutlich mehr Zeit als wie wir uns dieses Mal genommen haben. Trotzdem haben wir einen Tag in einer aussergewöhnlich vielseitigen Landschaft genossen.

Da es auf der zweitgrössten Azoren Insel nur eine leidlich geschützte Marina an der Südküste gibt entschieden wir, mit der Fähre von Horta nach Madalena überzusetzen, und die Insel für einen Tag mit dem Mietwagen zu erkunden. 

Pico, benannt nach dem 2351 m hohen Vulkan, ist mit einem Alter von etwa 250.000 Jahren die jüngste Azoreninsel. Die Küstenlandschaft ist geprägt von schwarzen Lavaströmen und Lavapools. Im Sommer und bei weniger Welle muss es hervorragend sein, entlang der Felsformationen in den geschützten Becken zu schnorcheln. Maske und Schnorchel hatten wir dabei, aber aufgrund der Wetterbedingungen und der wenigen Zeit haben wir die Pools nur von Land aus bestaunt.

Pico und das gesamte Hochland zeigte sich tagsüber dick in Wolken verhüllt. Trotzdem fuhren wir hinauf, um eine der uns empfohlenen Höhlen zu besuchen. Definitiv ein Highlight. Dass ein Lavastrom diese Höhle geformt hat ist eindeutig ersichtlich. Mit Taschenlampe ausgerüstet stiegen wir relativ weit hinein & staunten über die Formationen und Farben.

Am Abend, wir waren bereits an der Südküste, befand sich nur noch der Gipfel Picos in den Wolken. Wir fuhren also spontan noch einmal hinauf & auch wenn sich die Wolken hartnäckig hielten so wurden wir doch belohnt mit dem Grün des Hochlandes & einer Fahrt durch eine faszinierende Landschaft.

Die Fahrt durch die Weinfelder & die kleinen traditionellen Dörfer rundeten unsere Inseltour perfekt ab.

- Ankunft in Madalena
- Piscinas Naturais
- Küstenlandschaft
- Lajes
- Marina in Lajes
- Höhle Furna de Frei Matias
- Pico
- Hochland
- Traditionelle Dörfer
- Weinanbaugebiet Criação Velha
- Moinho do Frade

#pico #ilhadopico #ilhadopicoaçores #exploringaçores
Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial, haben uns wieder einmal gezeigt, was das Reisen ausmacht. Wir geniessen hier nicht nur die Zeit in der fantastischen Natur, sondern lernen auch einiges über die Geschichte, die Kultur und verbringen allem voran eine wunderschöne & interessante Zeit mit ganz verschiedenen Menschen.

Hier nur einige unserer Highlights:

Marina da Horta - in der wir für zwei Wochen an einem Schwimmsteg lagen, und wo wir interessante Menschen wie unter anderem Harry mit seinem Business, Susanne mit ihrer Nehaj, sowie Gary und Kirsten auf ihrer Wandering Albatross kennenlernen durften

Festa das Angustias - die erste Festa des Jahres, auf der zum ersten Mal mit Annette zusammenkamen, mit der wir während der kommenden Tage viele weitere wunderschöne Stunden verbrachten & von welcher wir unendlich viele Infos über die Azoren erhielten

Die verschiedenen Buchten, Hügel, Praias und die Natur rund um Horta - wo wir auch Norberto, den wohl berühmtesten Taucher Hortas kennenlernten

Hortas gepflasterte Wege entlang der Hafenmauer, an der wir uns so wie es Brauch ist, natürlich auch verewigten

Peters Cafe - ein traditionsreicher Ort, in dem wir mehrere Gin Tonic mit Philipp und Kai genossen & auf dem TO Stander unsere Spuren hinterliessen

Pico - der höchste Gipfel Portugals - dessen Anblick sich ständig ändert, und den wir sogar noch mit schneebedecktem Gipfel erlebten

Poça da Rainha - unsere ersten von vielen weiteren Lavapools, die sich überall an den Küsten der Azoreninsel befinden

Die Caldeira do Faial, an deren Rand wir an einem der wolkenverhangenen Tage entlang wanderten

Von Faial ging es mit der Fähre für einen Tag auf Pico, und anschließend segelten wir schon weiter auf die Ilha São Jorge. Zwei weitere faszinierende Inseln der Grupo Central. Aber mehr dazu im nächsten Beitrag.
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#horta #sailingaçores #ilhadofaial #ilhadofaialaçores
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