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Im Ria de Alvor vor Anker

Im Ria de Alvor vor Anker – wir sind in der Algarve

Dem Nebel entkommen

Vor einer Woche sind wir in der Algarve angekommen. Bis vor kurzem habe ich mich mit diesem Teil Portugals nie beschäftigt. Algarve? Seit wir Spanien verlassen haben und an der Westküste Portugals unterwegs sind, hören wir immer wieder aus verschiedensten Quellen, wie schön es doch in der Algarve sein soll. Viele Segler überwintern hier auf ihrem Boot oder lassen ihr Schiff hier liegen, um nächstes Jahr weiter zu reisen. Entweder ins Mittelmeer oder Richtung Westen auf Madeira, die Kanaren und allenfalls über den Atlantik. Hier in der Algarve entscheidet sich oft, ob die Reise gen Osten oder gen Westen verläuft.

Seit einer Woche können wir mitreden und es bestätigen: die Algarve ist ein richtig schönes Revier! Nebel? Haben wir seit einer Woche keinen mehr gesehen! Im Hafen? Waren wir seit einer Woche nicht mehr! Eine Jacke am Abend? Brauchen wir nicht mehr! Endlich Sommer! Und das Ende September.

Nachdem wir Spanien verlassen haben reisten wir entlang der portugiesischen Küste in fortwährendem Nebel, meist unter Motor aufgrund des wenigen Windes, und mit der ständigen Gefahr, eine der Fischernetz Bojen zu erwischen, weiter gen Süden. Einen einwöchigen Stopp legten wir in Lissabon ein, um diese Stadt ausgiebig zu erkunden. Auf Instagram berichteten wir über unsere Highlights. Die Videos dazu folgen, ich „geb Gas“ (versprochen) !!

Nebel Portugal

Nebel an der portugiesischen Westküste


Fischernetz Bojen

Fischernetz Bojen – mal mehr, mal weniger gut zu sehen

Sagres: wir sind in der Algarve angekommen

Nach kurzen Zwischenstopps in Sesimbra und Sines segelten wir nach Sagres – eine weitläufige, gut geschützte Ankerbucht nur wenige Meilen östlich vom Cabo de São Vicente. Hier lagen wir gleich zwei Nächte – das Wasser war klar, der Wind warm und unser Dingi Grübel durfte seit Spanien endlich wieder ins Wasser, um uns zu einem Strand- bzw. Klippenspaziergang zu chauffieren. Herrlich!

Ankerbucht vor Sagres

Ankerbucht vor Sagres

Vor Anker in Lagos

Nach zwei Nächten in der Ankerbucht vor Sagres fuhren wir weiter nach Lagos. Nach nur etwa 3 Stunden erreichten wir unseren Ankerplatz direkt östlich der Hafeneinfahrt. Mit dem Dingi wollten wir nur kurz in die Stadt, um einen eiligen Brief bei der Post abzugeben. Es stellte sich jedoch als etwas schwierig heraus, anzulanden und Grübel festzumachen. Die Stege entlang des Flusses, der in die Marina führt, waren fest in der Hand von Bootstouren Anbietern. Und diese waren leider teilweise ziemlich unfreundlich und ungehalten, als wir auf einen „ihrer“ Stege nur andeutungsweise zusteuerten. Ok, Planänderung: Hacko liess mich in dem kleinen Hafenbecken kurz nach der Hafeneinfahrt schnell aussteigen, ich ging grad allein zur Post und wurde anschliessend wieder aufgegabelt.

Hacko im Dingi bei Lagos

Hacko im Dingi bei Lagos

Da wir nahezu keinen Wind hatten & auch kein grossartiger Schwell herrschte unternahmen wir anschliessend eine Dingi-Tour zu den „Ponta da Piedade“, den Felsklippen vor Lagos. Wir folgten den Ausflugsbooten entlang der verzweigten Fels- und Höhlenlandschaft. Wenn das Wetter mitspielt und das Dingi dafür geeignet ist: unbedingt empfehlenswert.

Ponta da Piedade

Ponta da Piedade

Im Ria de Alvor

Nach einer knappen Stunde Fahrt ging es am nächsten Morgen, kurz nach Niedrigwasser, auf den „Ria de Alvor“. Eine traumhafte, gut geschützte Ankerbucht, in der wir nun schon seit fünf Tagen liegen. Die Einfahrt ist für uns weniger abenteuerlich als wie für andere Segelyachten. Aufgrund unseres geringen Tiefgangs von etwa 60 cm sollten wir doch hoffentlich ohne Grundberührung in die Ankerbucht hineinkommen. Die Einfahrt ist nämlich nicht ohne – die Lage der Sandbänke, die sich im Lauf der Zeit verschieben, sind nur den Ortskundigen genau bekannt. Der Betonnung kann auch nicht mehr getraut werden, wie wir selber erlebt haben. Wir gewohnt liessen wir die grüne Tonne auf steuerbord liegen, wobei wir dann jedoch nur noch 1 Meter Wassertiefe angezeigt bekamen. Weiter rechts ist es um einiges tiefer, wie auch die Navionics Karte zeigt.

Ria de Alvor Navionics

Ria de Alvor Navionics

Als wir ankamen, war es ziemlich voll am Ankerplatz. Wir ankerten zunächst neben einem Katamaran, der wohl schon länger dort liegen musste. Zum Glück blieben wir an Bord und beobachteten zunächst die Situation. Denn als der Wind drehte stellten wir fest, dass wir viel zu dicht an diesen Katamaran rankamen. Oder er an uns? Der Kat hat einige Meter mehr an Ankerkette draussen gehabt als wir! Nach der Winddrehung lag er nun quasi „über“ unserer Kette. Wir konnten uns zum Glück gut aus der verzwickten Lage befreien, indem wir zunächst deutlich mehr Kette rausliessen & anschliessend um den Kat herumfuhren und dabei unseren Anker aufholten. Puh. Am Ende hatten wir noch diverse Angelschnüre und eine alte vermoderte Leine am Haken, die wir abschneiden mussten. Also Achtung vor „Eagle“ dem Katamaran aus Heidelberg. Nicht zu dicht an ihm ankern! Anschliessend fanden wir einen guten Platz wieder etwas weiter unten auf dem Fluss (siehe Karte).

Ria de Alvor Google Maps

Ria de Alvor Google Maps


Ria de Alvor Ankerplatz

Ria de Alvor Ankerplatz

Langweilig wird es in Alvor nicht so schnell

Bis Freitag werden wir wohl aufgrund der stärkeren Ostsüdost Winde noch hier in diesem gut geschützten Ankerplatz bleiben, um anschliessend die Algarve weiter zu erkunden.

Hier in Alvor wird es nicht langweilig. Es gibt einiges zu unternehmen:

  • Dingi Ausflüge den Fluss hoch (bei Hochwasser UND bei Niedrigwasser, die Unterschiede sind faszinierend)
  • Fischreiher und andere Wasservögel beobachten: bei ihren Sturzflügen, um Fische zu fangen oder wie sie stolz bei Niedrigwasser nach Nahrung suchen
  • Flamingos im Brackwasser hinter den Dünen entdecken
  • Krebse und andere Kleintiere (Wasserschlange !!!) sichten
  • Muschelsammler beobachten und ihr Durchhaltevermögen bewundern
  • Lange Spaziergänge auf den Holzstegen durch die Dünen unternehmen
  • Einen Strandtag einlegen, am „Südseestrand“ mit türkisem Wasser
  • Die kleine Stadt Alvor durchstreifen
  • Im Restaurant „Churrasqueira Mercado de Alvor“ gegrillte Sardinen oder Dorade verspeisen, sehr empfehlenswert !!
  • Chicken „Piri Piri“ bestellen und zum Abendessen mit aufs Schiff nehmen
  • Auf dem Schiff in der Hängematte chillen und zwischendurch ins grüne Wasser springen
  • Abschleppdienst bzw. Taxi für Dingis mit Motorproblemen spielen 😉
  • Austern schlürfen (dank Heinz & Janet von der Segelyacht „Dar Melica“)
  • Kitesurfen, Windsurfen – ideales Flachwasserrevier dafür
  • Wenn einem gar nichts mehr einfällt und für Adrenalin Junkies: Skydiving – die Aussicht muss traumhaft sein
Flamingos im Ria de Alvor

Flamingos im Ria de Alvor

Wir geniessen die Zeit & lassen die Seele baumeln. Auch weitere Refit Arbeiten rücken derzeit in den Hintergrund 🙂 Mal sehen, was die Algarve noch für uns bereit hält.

4 Kommentare
  1. Sabine
    Sabine sagte:
    6. November 2018 um 3:18

    Hallo Hacko und Nora,
    über Instagram bin ich auf Euren Blog gestoßen und sehe, dass Ihr „unsere“ Route von vor 4 Jahren abfahrt. Ost oder West? Habt Ihr Euch schon entschieden?

    Ich habe noch eine Frage. Wie macht Ihr das mit dem Foto im Foto? Mit Photoshop? Ich würde das gerne auch mal verwenden (falls ich das kann… ), weil ich das sehr schön finde. Wie überhaupt Eure ganzen Fotos.

    Beste Grüsse aus Ecuador
    Sabine

    Antworten
    • Nora
      Nora sagte:
      5. Januar 2019 um 15:15

      Liebe Sabine,

      bitte entschuldige die super späte Antwort. Ich war tatsächlich seeeeehr nachlässig, was unseren Blog betrifft. Aber nun ist es wieder Zeit, Vollgas zu geben 🙂 Ein neues Video ist gerade online gegangen.

      Wie ihr bestimmt schon gesehen habt, haben wir uns zunächst für Ost entschieden. Derzeit ist der Plan dennoch Ende 2019 bzw. Anfang 2020 den Atlantik zu überqueren. Aber ob wir Griechenland tatsächlich nur für 2-3 Monate besuchen?

      Vielen Dank für dein Kompliment zu unseren Fotos 🙂 Deine Fotos finde ich übrigens auch mega toll. Vor allem die Nahaufnahmen von Personen faszinieren mich ganz besonders. Foto im Foto, ich bin gar nicht ganz sicher was du meinst? Kannst du mir ein Beispiel nennen?

      Herzliche Grüsse aus Cartagena, Spanien.
      Nora

      Antworten
  2. Mark Aeschimann
    Mark Aeschimann sagte:
    4. April 2019 um 21:10

    Ahoi Nora und Hacko
    Echt genial eure Berichte und das abenteuerliche vorhaben⚓️
    Die Reiseberichte sind ansteckend. Möchte 20 Jahre jünger sein und würde in eurem Kielwasser nachfolgen.
    Habe 18 endlich meinen hochseeschein gemacht und plane Anfang September einen Törn in den Dodekanes. Eine jeanneau in Kos gechartert. Freue mich riesig drauf.
    Wär ja der Wahnsinn wenn wir uns kreuzen würden????
    Häbet‘s guet und immer e handbreit Wasser unterm Kiel (auch wenn der Tiefgang nur 2 Fuss ist.
    Herzliche Grüsse Mark

    Antworten
    • Nora
      Nora sagte:
      12. Juni 2019 um 17:07

      Lieber Mark! Das ist ja echt genial. Da treffen wir uns auf jeden Fall. Hatten für Ende August ohnehin die Dodekanes geplant 🙂 Ab wann genau und für wie lange bist du unterwegs? Bis ganz bald. Liebe Grüsse, Hacko und Nora.

      Antworten

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👀 @sailinganixi (Bio) oder direkt auf unserem YouT 👀 @sailinganixi (Bio) oder direkt auf unserem YouTube Kanal.
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#reisedoku #segeldoku #segelvlog #reisevlog #reisedokumentation
Schottland - ein grönender Abschluss unserer Reise Schottland - ein grönender Abschluss unserer Reise, … die letzte Etappe steht nun tatsächlich kurz bevor.
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#sailingscotland #innerhebrides #sailinganixi #sailinghebrides
Von einer spontanen Regatta bis zur echten Highlan Von einer spontanen Regatta bis zur echten Highland-Tradition. 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿🌧️⛵️

Unser Plan ging auf: pünktlich zu den Isle of Skye Highland Games kamen wir in Portree an. Dieses Event wollten wir unbedingt einmal miterleben. Aber das wir nicht nur Zuschauer sondern auch Teilnehmer sind, das war nicht geplant.

Schon am ersten Tag trafen wir durch Zufall auf Hugh MacDonald, und dieser lud uns spontan zu seiner kleinen Segelregatta ein. Also standen wir am nächsten Tag bei strömenden Regen am Steg: drei Boote vor Ort, wir als Nummer vier. Also gut, … Regensachen an und raus aufs Wasser! Und das war die beste Entscheidung überhaupt. Statt nur zuzuschauen, waren wir mitten dabei, hatten riesigen Spaß und haben fantastische Menschen kennengelernt.

Tags darauf fanden die Highland Games statt: Traditionsreich wurden die Spiele von der Isle of Skye Pipe Band eröffnet. Long Jump, diverse Races (auch die kleinsten machten mit), 56lb over bar, Throwing the Hammer, Highland Dancing, …. und zum Abschluss das spektakuläre Baumstammwerfen (Tossing the Caber).

Trotz Dauerregen herrschte die gesamte Zeit über eine fantastische Wettkampfstimmung. Besser hätten wir diese verregneten Tage definitiv nicht verbringen können!
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#IsleOfSkye #HighlandGames #SkyePipeBand #CaberToss #ScottishHighlands
Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️ Zunächs Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️

Zunächst ein Blick zurück, auf unsere ersten Tage in den inneren Hebriden: Wir trotzten dem typisch schottischen Wechselwetter und erkundeten die Inseln Canna und Rum. Wir segelten durch den Sound of Sleat & die Meerenge Kyle Rhea, unter der Skye Bridge hindurch zur Isle of Skye. Und entlang der gewaltigen Kulisse der Red und Black Cuillins ging es weiter nach Portree.

Nachdem wir von den äußeren Hebriden Kurs Richtung Festland nahmen war noch überhaupt nicht klar, wohin uns unsere weitere Reise führt. Also klar, wir hatten ein Ziel: die Isle of Mull, aber Wind und Welle meinten, wir sollten erstmal nach Norden abdrehen. Also entschieden wir zunächst zwei der Small Isles zu besuchen, landeten auf Canna & anschließend auf Rum. Von hieraus führt uns nun unser Weg weiter nach Nord. Wir werden einige Zeit durch die Highlands bummeln bevor wir wohl wieder nach Süd, Richtung Fort William und Kaledonischer Kanal segeln. Zu den Orkney und Shetland Inseln werden wir somit wohl nicht mehr segeln. Aber unser Motto ist ja schon seit langem: weniger ist oftmals mehr. Und in Schottland gibt es schließlich noch so viele Inseln zu erkunden.

Was sagt ihr zu unseren Plänen? Welche Route hättet ihr eingeschlagen?
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#routenplanung #sailingscotland #innerhebrides #sailinganixi #sailinghebrides
Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨ Manchmal hör Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨

Manchmal hören wir von einem Ort und wissen im selben Moment: Da MÜSSEN wir hin. Genau so ging es uns mit St. Kilda – und was sollen wir sagen? Es hat all unsere Vorstellungen übertroffen! 🥹

Zwei unvergessliche Tage lagen wir hier vor Anker, umgeben von spektakulärer Natur und einer einzigartigen Geschichte.

🪨 Die Giganten des Atlantiks: Schon die Fahrt vorbei an den riesigen Felsnadeln (Stacs) ließen uns staunen. Hier brütet die größte Basstölpel-Kolonie der Welt! Tausende Vögel kreisen in der Luft – ein unglaubliches Naturschauspiel.

🏠 Geschichte hautnah: Bei unserer Wanderung durch das verlassene Dorf auf Hirta läuft einem eine Gänsehaut über den Rücken. Die letzten Bewohner verließen die Insel 1930 auf eigenen Wunsch, weil das raue Leben in der Isolation nicht mehr tragbar war. Heute ist St. Kilda eines von weltweit ganz wenigen doppelten UNESCO-Welterben (für Natur UND Kultur)!

🛖 Die mysteriösen Cleits: Überall auf der Insel – selbst auf den steilsten Hügeln und an den höchsten Klippen – stehen hunderte kleiner Trockenstein-Hütten, die sogenannten Cleits. Früher dienten sie als genial konstruierte Vorratsspeicher für Torf und Seevögel. Zu sehen, wie sie sich seit Jahrhunderten in die Landschaft fügen, ist faszinierend!

🐑 Urtümliche Inselbewohner: Überall streifen die berühmten Soay-Schafe frei herum. Diese Rasse lebt hier seit Jahrtausenden völlig unverändert.

🪶 Vogelparadies auf den Klippen: Auf unseren Wanderungen entlang der steilen Kanten konnten wir unzählige Eissturmvögel bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten. Wenn man an der Kante steht und hinabblickt, versteht man erst, wie magisch dieser Ort wirklich ist.

🦅 Abschied von St. Kilda: Beim Auslaufen sind wir direkt an der unbewohnten Nachbarinsel Dun vorbeigesegelt. Auf diesem kleinen Eiland beheimatet St. Kilda die größte Papageientaucher-Kolonie ganz Großbritanniens mit geschätzten 100.000 Brutpaaren! Schier unendlich viele Vögel stiegen über uns in den Himmel.

Zum Abschied schenkte uns St. Kilda noch ein magisches Abendlicht. Die Klippen leuchteten, während wir den Bug Richtung Südost richteten. 🌅✨
Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. 📌⚓️

Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter! Wir haben die windstillen, sonnigen, schwellfreien Tage genutzt, um Mingulay zu besuchen. Eine kleine Insel, die heute vor allem aufgrund ihrer hohen Population an Seevögeln bekannt ist. Und bereits auf dem Wasser wurde die Dimension klar: Das Meer war stellenweise bedeckt von unzählig vielen Tordalken, Trottellummen und Papageitauchern.

Nach der Anlandung haben wir die Insel zu Fuß erkundet. Auf der Westseite ragen die Klippen fast senkrecht über 200 Meter aus dem Atlantik. Die Felswände waren komplett weiß besetzt von einer riesigen Kolonie von Dreizehenmöwen – der Lärm und die schiere Masse der Vögel waren wahnsinnig beeindruckend.

Unser eigentlicher Grund für den Stopp und das absolute Highlight war jedoch die Papageitaucher-Kolonie im Grasland der Insel. Mehrere Stunden saßen wir mitten zwischen den Höhlen. Die Vögel flogen im Minutentakt vom Jagen direkt von der See zurück in ihre Kolonie. Und da gerade Aufzuchtzeit war, hatten die Altvögel die Schnäbel voll mit kleinen Sandaalen, um die Jungen in den Erdhöhlen zu füttern.

Mitten zwischen ihnen zu sitzen, das geschäftige Treiben zu beobachten, während das Abendlicht alles golden gefärbt hat – das war pure Magie.

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #puffins
Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlic Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlich von Barra ⛵️✨

Vor den strahlend weißen Sandstränden fiel der Anker auf perfektem Grund, und dann hieß es: ab ins Dinghi und Neues entdecken! Wir sind über gigantische Sanddünen gewandert, haben uns den Weg durch blühende Wiesen gebahnt und standen schließlich auf den einsamen Gipfeln mit einem endlosen Blick über den Atlantik. Sogar die 40 nm entfernte Isle of Skye, Rum, Canna & weitere der inneren Hebriden waren am Horizont sichtbar.

Unterwegs haben wir die wohl coolsten Inselbewohner überhaupt getroffen: Schafe mit waschechten Rastalocken! 🐑😎 Da diese urigen Rassen hier völlig frei den Sommer verbringen, verlieren sie ihre Wolle ganz natürlich, wodurch im Wind und Salz diese genialen Dreadlocks entstehen. Ein absolut herrlicher Anblick!

Neben der wilden Natur hat uns vor allem die Geschichte tief berührt. Auf Pabbay läuft man durch die Ruinen des alten Dorfes, das 1911 endgültig verlassen wurde. Mittendrin: Der mystische „Pabbay Stone“ – ein piktischer Symbolstein aus dem 6./7. Jahrhundert, auf dem man immer noch die eingemeißelte Blume, die Mondsichel und das spätere christliche Kreuz erkennen kann.

Jetzt sitzen wir wieder an Bord, lassen den Blick über die Landschaft schweifen und genießen diesen magischen Ankerplatz. Nächster Stopp: Mingulay!

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #rastasheep
Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, I Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, Inishmore … dies sind nur einige unserer Ankerplätze der vergangenen Tage. Die Landschaft erinnert uns sehr an die Falkland Inseln. Nur die Pinguine fehlen an den weißen Sränden. Wir besuchen mehrere uralte Festungen wie Cahergal und Leacanabuaile. Staunen über die Bauweise dieser Forts sowie die krasse Lage von Dún Aonghasa, welches vor vielen tausend Jahren direkt an den Steilklippen auf Inishmore erbaut wurde.
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#irland #westcoastireland #sailingireland #exploringireland🍀
Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯 Warum wi Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯

Warum wir ungern ohne funktionierenden Plotter weiter über den Nordatlantik segeln wollten, und wieso wir es dennoch machen (können) 👀
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#seenebel #nordatlantik #chartplotter #radar #opencpn
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