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Vom Mittelmeer in die Karibik

Hängen geblieben im Mittelmeer ???

wir haben hier schon so lang keinen Blogartikel veröffentlicht, das man meinen könnte, wir sind gar nicht mehr unterwegs. Dies ist jedoch keinesfalls so. Mittlerweile sind wir in der Karibik, genauer gesagt auf Bequia (St. Vincent & Grenadines) angekommen.

Für uns war von Anfang an relativ klar, dass wir vor der grossen Reise einen Abstecher nach Griechenland machen wollen. Es war definitiv die richtige Entscheidung – in vielerlei Hinsicht. Griechenland ist ein fantastisches Segelrevier und es gibt auch zur Hochsaison noch viele Inseln, auf denen man nur sehr wenig Charteryachten antrifft. Wir haben das Jahr genutzt (oder nutzen müssen), um noch einige Sachen auf unserer Anixi instand zu setzen oder zu optimieren. Ja, trotz drei Jahren Refit waren noch einige Arbeiten zu erledigen. Und in Europa war es noch wesentlich einfacher und günstiger, an die benötigten Materialien zu gelangen.

Raus aus dem Mittelmeer

Ende November haben wir das Mittelmeer verlassen (nicht ohne in Almerimar nochmals unser Unterwasserschiff zu streichen) und sind auf die Kanarischen Inseln gesegelt – unser längster Nonstop Törn nach der Biskaya. 6 Tage auf See, es war eine anspruchsvolle Überfahrt von La Linea / Gibraltar nach Las Palmas auf Gran Canaria. Hier haben wir noch ein paar Arbeiten im Mastkopf erledigt, bevor wir pünktlich zu Weihnachten auf La Gomera ankamen.

Nach gut einem Monat auf La Gomera (San Sebastian) segelten wir nach La Palma (Tazacorte), wo wir eine gute Woche verbrachten. Und danach hiess es endgültig: Leinen los – es geht noch diese Saison über den Atlantik!

21. Februar 2020. Nach 6 Tagen und 814 nm fiel der Anker in Palmeira auf der kapverdischen Insel Sal. Kapverden – diese Inselgruppe wollten wir etwa einen Monat lang bereisen. Ursprünglich wollten wir fast alle Inseln besuchen. Da wir jedoch relativ spät dran waren & noch einige Zeit vor Beginn der Hurrikansaison in der Karibik ankommen wollten wurden es dann doch nur die Inseln Sal, São Nicolau und São Vicente. Wobei es uns auf São Nicolau am besten gefallen hat: Berge, nahezu kein Tourismus, liebe Menschen.

Angekommen in der Karibik

Am 04. März 2020 legten wir von São Vicente (Mindelo) mit Ziel Guadeloupe ab. Am 23. März 2020, 2197 nm später fiel der Anker in der Admiralty Bay auf Bequia (St. Vincent & Grenadines). Wir sind nicht nur in einem anderen Land, sondern in einer anderen Welt angekommen. Unser eigentliches Ziel Guadeloupe hatte die Grenzen geschlossen, wie wir mitten auf dem Atlantik via SSB Email von Freunden erfuhren. Es wurde von Tag zu Tag schwieriger eine Insel bzw. einen karibischen Staat zu finden, in denen wir noch einreisen durften. Dies hat unsere Reise natürlich ziemlich belastet.

Wir haben bis kurz vor unserer Ankunft zwischen Grenada und St. Vincent & Grenadines (SVG) geschwankt. Letztendlich sind wir sehr froh, uns für SVG entschieden zu haben. Hier lief das Leben noch relativ normal, das heisst Supermärkte, Restaurants & Bars waren offen.

Derzeitige Situation auf Bequia

Wir können uns bis heute frei auf der Insel bewegen. Hier in der Admiralty Bay haben sogar noch einzelne Restaurants & Bars geöffnet. Nach & nach haben die meisten verständlicherweise zu gemacht, vor allem um ihre Mitarbeiter zu schützen. In den Knight’s Trading Märkten sind nach wie vor sämtliche Lebensmittel verfügbar, die Versorgungslage ist allgemein nach wie vor gut.

Yachten können nach wie vor einreisen, mittlerweile jedoch ausschliesslich auf St. Vincent. Die Port of Entrys Kingstown, Blue Lagoon & Wallilabou sind weiterhin geöffnet. Eine 14-tägige Quarantäne an Land (!) ist allerdings einzuhalten.

Ausserdem dürfen wir die vielen wunderschönen Ankerplätze in den Grenadinen (zwischen St. Vincent & Union Island) anlaufen. Einzig die Coast Guard bzw. Customs sollten informiert werden, wenn wir uns zwischen den Inseln bewegen.

Noch liegen wir in der Admiralty Bay auf Bequia. Wir warten die Ostertage ab & wenn sich keine grundlegenden Änderungen ergeben werden wir weitere Ankerbuchten erkunden.

Unsere derzeitigen Informationsquellen

Online sind wir über unsere Digicel SIM Karte, die wir hier in Port Elizabeth problemlos erwerben konnten, sowie über die öffentlichen Wifi Netze der noch geöffneten Bars & Restaurants. Ansonsten hat sich hier in der Bay eine kleine Community etabliert, mit der wir uns natürlich über alle Neuigkeiten austauschen. Über das Bequia Funknetz können sämtliche offenen Fragen geklärt werden.

  • VHF 68, Bequia Net (zur Zeit Montags, Mittwochs & Freitags 0800 Uhr)
  • Facebook: Bequia What’s on!
  • SVG News: https://news784.com
  • SVG News: https://www.iwnsvg.com
  • SVG Health Government: http://health.gov.vc/

weitere Informationsquellen zur weltweiten Situation:

  • Noonsite
  • Johns Hopkins Corona Resource Center
  • und natürlich sämtliche Nachrichten Sender

Live Update auf YouTube

Auf unserem YouTube Kanal geben wir euch ebenfalls ein kleines LiveUpdate zu unserer derzeitigen Situation sowie einen Rückblick auf das letzte halbe Jahr.

4 Kommentare
  1. Oli
    Oli sagte:
    7. Juni 2020 um 14:46

    Ich wünsch Euch weiterhin viel Spaß auf Eurer tollen Reise! Bleibt gesund!

    Oli

    Antworten
    • Nora
      Nora sagte:
      1. Juli 2020 um 22:13

      Hi Oli, vielen Dank 🙂 Auch für dich alles Gute. Wir hoffen, dass auch du es schaffst, deine Wünsche & Träume umzusetzen.

      Antworten
  2. Wolfgang
    Wolfgang sagte:
    5. Oktober 2020 um 19:06

    Habe mich schon bei „youtube“ gewundert, dass ANIXI in Belaire auf einem Video von ANAMERA SAILING (Episode 29) ab ca. 2:30 vor Anker zu sehen ist. Dachte, ihr seid noch im Mittelmeer ….

    Antworten
    • Nora
      Nora sagte:
      7. Oktober 2020 um 18:40

      🙂 sind schon seit November 2019 wieder auf dem Atlantik. Bald sind wir hoffentlich auch auf YouTube wieder etwas aktueller. Die wöchentlichen Episoden spielen noch in Griechenland, zwischendurch gibt es aber immer mal wieder ein Update. So wie auch dieses hier: https://youtu.be/YY5f6ixN5vI Herzliche Grüsse aus Bonaire.

      Antworten

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Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️ Zunächs Unsere Route durch Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿⛵️🌦️

Zunächst ein Blick zurück, auf unsere ersten Tage in den inneren Hebriden: Wir trotzten dem typisch schottischen Wechselwetter und erkundeten die Inseln Canna und Rum. Wir segelten durch den Sound of Sleat & die Meerenge Kyle Rhea, unter der Skye Bridge hindurch zur Isle of Skye. Und entlang der gewaltigen Kulisse der Red und Black Cuillins ging es weiter nach Portree.

Nachdem wir von den äußeren Hebriden Kurs Richtung Festland nahmen war noch überhaupt nicht klar, wohin uns unsere weitere Reise führt. Also klar, wir hatten ein Ziel: die Isle of Mull, aber Wind und Welle meinten, wir sollten erstmal nach Norden abdrehen. Also entschieden wir zunächst zwei der Small Isles zu besuchen, landeten auf Canna & anschließend auf Rum. Von hieraus führt uns nun unser Weg weiter nach Nord. Wir werden einige Zeit durch die Highlands bummeln bevor wir wohl wieder nach Süd, Richtung Fort William und Kaledonischer Kanal segeln. Zu den Orkney und Shetland Inseln werden wir somit wohl nicht mehr segeln. Aber unser Motto ist ja schon seit langem: weniger ist oftmals mehr. Und in Schottland gibt es schließlich noch so viele Inseln zu erkunden.

Was sagt ihr zu unseren Plänen? Welche Route hättet ihr eingeschlagen?
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#routenplanung #sailingscotland #innerhebrides #sailinganixi #sailinghebrides
Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨ Manchmal hör Unvergessliche Tage auf St. Kilda 🌅✨

Manchmal hören wir von einem Ort und wissen im selben Moment: Da MÜSSEN wir hin. Genau so ging es uns mit St. Kilda – und was sollen wir sagen? Es hat all unsere Vorstellungen übertroffen! 🥹

Zwei unvergessliche Tage lagen wir hier vor Anker, umgeben von spektakulärer Natur und einer einzigartigen Geschichte.

🪨 Die Giganten des Atlantiks: Schon die Fahrt vorbei an den riesigen Felsnadeln (Stacs) ließen uns staunen. Hier brütet die größte Basstölpel-Kolonie der Welt! Tausende Vögel kreisen in der Luft – ein unglaubliches Naturschauspiel.

🏠 Geschichte hautnah: Bei unserer Wanderung durch das verlassene Dorf auf Hirta läuft einem eine Gänsehaut über den Rücken. Die letzten Bewohner verließen die Insel 1930 auf eigenen Wunsch, weil das raue Leben in der Isolation nicht mehr tragbar war. Heute ist St. Kilda eines von weltweit ganz wenigen doppelten UNESCO-Welterben (für Natur UND Kultur)!

🛖 Die mysteriösen Cleits: Überall auf der Insel – selbst auf den steilsten Hügeln und an den höchsten Klippen – stehen hunderte kleiner Trockenstein-Hütten, die sogenannten Cleits. Früher dienten sie als genial konstruierte Vorratsspeicher für Torf und Seevögel. Zu sehen, wie sie sich seit Jahrhunderten in die Landschaft fügen, ist faszinierend!

🐑 Urtümliche Inselbewohner: Überall streifen die berühmten Soay-Schafe frei herum. Diese Rasse lebt hier seit Jahrtausenden völlig unverändert.

🪶 Vogelparadies auf den Klippen: Auf unseren Wanderungen entlang der steilen Kanten konnten wir unzählige Eissturmvögel bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten. Wenn man an der Kante steht und hinabblickt, versteht man erst, wie magisch dieser Ort wirklich ist.

🦅 Abschied von St. Kilda: Beim Auslaufen sind wir direkt an der unbewohnten Nachbarinsel Dun vorbeigesegelt. Auf diesem kleinen Eiland beheimatet St. Kilda die größte Papageientaucher-Kolonie ganz Großbritanniens mit geschätzten 100.000 Brutpaaren! Schier unendlich viele Vögel stiegen über uns in den Himmel.

Zum Abschied schenkte uns St. Kilda noch ein magisches Abendlicht. Die Klippen leuchteten, während wir den Bug Richtung Südost richteten. 🌅✨
Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. Mingulay: Am südlichen Ende der Äußeren Hebriden. 📌⚓️

Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter! Wir haben die windstillen, sonnigen, schwellfreien Tage genutzt, um Mingulay zu besuchen. Eine kleine Insel, die heute vor allem aufgrund ihrer hohen Population an Seevögeln bekannt ist. Und bereits auf dem Wasser wurde die Dimension klar: Das Meer war stellenweise bedeckt von unzählig vielen Tordalken, Trottellummen und Papageitauchern.

Nach der Anlandung haben wir die Insel zu Fuß erkundet. Auf der Westseite ragen die Klippen fast senkrecht über 200 Meter aus dem Atlantik. Die Felswände waren komplett weiß besetzt von einer riesigen Kolonie von Dreizehenmöwen – der Lärm und die schiere Masse der Vögel waren wahnsinnig beeindruckend.

Unser eigentlicher Grund für den Stopp und das absolute Highlight war jedoch die Papageitaucher-Kolonie im Grasland der Insel. Mehrere Stunden saßen wir mitten zwischen den Höhlen. Die Vögel flogen im Minutentakt vom Jagen direkt von der See zurück in ihre Kolonie. Und da gerade Aufzuchtzeit war, hatten die Altvögel die Schnäbel voll mit kleinen Sandaalen, um die Jungen in den Erdhöhlen zu füttern.

Mitten zwischen ihnen zu sitzen, das geschäftige Treiben zu beobachten, während das Abendlicht alles golden gefärbt hat – das war pure Magie.

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #puffins
Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlic Sandray und Pabbay - zwei unbewohnte Inseln südlich von Barra ⛵️✨

Vor den strahlend weißen Sandstränden fiel der Anker auf perfektem Grund, und dann hieß es: ab ins Dinghi und Neues entdecken! Wir sind über gigantische Sanddünen gewandert, haben uns den Weg durch blühende Wiesen gebahnt und standen schließlich auf den einsamen Gipfeln mit einem endlosen Blick über den Atlantik. Sogar die 40 nm entfernte Isle of Skye, Rum, Canna & weitere der inneren Hebriden waren am Horizont sichtbar.

Unterwegs haben wir die wohl coolsten Inselbewohner überhaupt getroffen: Schafe mit waschechten Rastalocken! 🐑😎 Da diese urigen Rassen hier völlig frei den Sommer verbringen, verlieren sie ihre Wolle ganz natürlich, wodurch im Wind und Salz diese genialen Dreadlocks entstehen. Ein absolut herrlicher Anblick!

Neben der wilden Natur hat uns vor allem die Geschichte tief berührt. Auf Pabbay läuft man durch die Ruinen des alten Dorfes, das 1911 endgültig verlassen wurde. Mittendrin: Der mystische „Pabbay Stone“ – ein piktischer Symbolstein aus dem 6./7. Jahrhundert, auf dem man immer noch die eingemeißelte Blume, die Mondsichel und das spätere christliche Kreuz erkennen kann.

Jetzt sitzen wir wieder an Bord, lassen den Blick über die Landschaft schweifen und genießen diesen magischen Ankerplatz. Nächster Stopp: Mingulay!

#SailingAnixi #Hebrides #OuterHebrides #sailingscotland #rastasheep
Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, I Darrynane Harbour, Cahersiveen, Beginish Island, Inishmore … dies sind nur einige unserer Ankerplätze der vergangenen Tage. Die Landschaft erinnert uns sehr an die Falkland Inseln. Nur die Pinguine fehlen an den weißen Sränden. Wir besuchen mehrere uralte Festungen wie Cahergal und Leacanabuaile. Staunen über die Bauweise dieser Forts sowie die krasse Lage von Dún Aonghasa, welches vor vielen tausend Jahren direkt an den Steilklippen auf Inishmore erbaut wurde.
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#irland #westcoastireland #sailingireland #exploringireland🍀
Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯 Warum wi Unser Plotter hat den Geist aufgegeben 🤯

Warum wir ungern ohne funktionierenden Plotter weiter über den Nordatlantik segeln wollten, und wieso wir es dennoch machen (können) 👀
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#seenebel #nordatlantik #chartplotter #radar #opencpn
Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel de Ilha de São Jorge – die Dracheninsel, die Insel der Fajãs & die Insel des Käses! 🐉🧀

Anixi lag sicher in Velas, während wir die 54 km lange, 7 km schmale Insel erkunden wollten. Ein kleiner Mietwagen-Fail entpuppte sich als Glücksgriff: Spontan ging es mit den Kanadiern Marilynn & Mark auf Roadtrip! 🚗✨

Unsere Highlights auf São Jorge:

🌋 Die Landschaft: Wie ein grüner Urzeit-Drache steigt die Insel aus dem Atlantik. Die Fahrt entlang der Vulkankegel und der Blick die Steilküsten hinab auf die Fajãs ist magisch.

🌊 Die Fajãs: Über 50 dieser Küstenebenen gibt es auf São Jorge. Highlight: Die atemberaubenden Lavabecken Simão Dias in der Fajã do Ouvidor.

🧀 Käse & Süßes: Den berühmten, würzigen Käse aus Topo durften wir dank Luis später auf Terceira testen. Und die traditionellen „Espécies de São Jorge“ sind ein absolutes Muss, wenn ihr Süßes liebt wie wir.

👑 Kultur: In Velas durften wir die Festas do Divinho Espírito Santo miterleben. Dank Carisa haben wir tiefen Einblick in die Bedeutung, die Symbole und den Ablauf des Festes bekommen. Ein Fest der absoluten Nächstenliebe.

Die Azoren berühren uns immer wieder mit ihrer Landschaft und der Herzlichkeit ihrer Menschen!

Die Bilder:
- Velas Marina
- Velas Flughafen & Pico im Hintergrund
- Marilynn & Mark
- Bergrücken, Vulkane
- Steilküste und Küstenebenen
- Fajã do Ouvidor
- Piscinas Naturais „Simão Dias“
- Topo, Ilhéu do Topo
- Luis mit Topo Käse
- Espécies de São Jorge
- Carisa & ihre Tochter, Festa do Divino Espírito Santo
- Milch vom Landwirt
- Und einfach so …

#saojorge #azoren #azores #sailinganixi #visitazores
Ilha do Pico - Vulkan & Wein Für die Ilha do Pico Ilha do Pico - Vulkan & Wein

Für die Ilha do Pico braucht man eigentlich deutlich mehr Zeit als wie wir uns dieses Mal genommen haben. Trotzdem haben wir einen Tag in einer aussergewöhnlich vielseitigen Landschaft genossen.

Da es auf der zweitgrössten Azoren Insel nur eine leidlich geschützte Marina an der Südküste gibt entschieden wir, mit der Fähre von Horta nach Madalena überzusetzen, und die Insel für einen Tag mit dem Mietwagen zu erkunden. 

Pico, benannt nach dem 2351 m hohen Vulkan, ist mit einem Alter von etwa 250.000 Jahren die jüngste Azoreninsel. Die Küstenlandschaft ist geprägt von schwarzen Lavaströmen und Lavapools. Im Sommer und bei weniger Welle muss es hervorragend sein, entlang der Felsformationen in den geschützten Becken zu schnorcheln. Maske und Schnorchel hatten wir dabei, aber aufgrund der Wetterbedingungen und der wenigen Zeit haben wir die Pools nur von Land aus bestaunt.

Pico und das gesamte Hochland zeigte sich tagsüber dick in Wolken verhüllt. Trotzdem fuhren wir hinauf, um eine der uns empfohlenen Höhlen zu besuchen. Definitiv ein Highlight. Dass ein Lavastrom diese Höhle geformt hat ist eindeutig ersichtlich. Mit Taschenlampe ausgerüstet stiegen wir relativ weit hinein & staunten über die Formationen und Farben.

Am Abend, wir waren bereits an der Südküste, befand sich nur noch der Gipfel Picos in den Wolken. Wir fuhren also spontan noch einmal hinauf & auch wenn sich die Wolken hartnäckig hielten so wurden wir doch belohnt mit dem Grün des Hochlandes & einer Fahrt durch eine faszinierende Landschaft.

Die Fahrt durch die Weinfelder & die kleinen traditionellen Dörfer rundeten unsere Inseltour perfekt ab.

- Ankunft in Madalena
- Piscinas Naturais
- Küstenlandschaft
- Lajes
- Marina in Lajes
- Höhle Furna de Frei Matias
- Pico
- Hochland
- Traditionelle Dörfer
- Weinanbaugebiet Criação Velha
- Moinho do Frade

#pico #ilhadopico #ilhadopicoaçores #exploringaçores
Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial Unsere zwei Wochen in Horta, auf der Ilha do Faial, haben uns wieder einmal gezeigt, was das Reisen ausmacht. Wir geniessen hier nicht nur die Zeit in der fantastischen Natur, sondern lernen auch einiges über die Geschichte, die Kultur und verbringen allem voran eine wunderschöne & interessante Zeit mit ganz verschiedenen Menschen.

Hier nur einige unserer Highlights:

Marina da Horta - in der wir für zwei Wochen an einem Schwimmsteg lagen, und wo wir interessante Menschen wie unter anderem Harry mit seinem Business, Susanne mit ihrer Nehaj, sowie Gary und Kirsten auf ihrer Wandering Albatross kennenlernen durften

Festa das Angustias - die erste Festa des Jahres, auf der zum ersten Mal mit Annette zusammenkamen, mit der wir während der kommenden Tage viele weitere wunderschöne Stunden verbrachten & von welcher wir unendlich viele Infos über die Azoren erhielten

Die verschiedenen Buchten, Hügel, Praias und die Natur rund um Horta - wo wir auch Norberto, den wohl berühmtesten Taucher Hortas kennenlernten

Hortas gepflasterte Wege entlang der Hafenmauer, an der wir uns so wie es Brauch ist, natürlich auch verewigten

Peters Cafe - ein traditionsreicher Ort, in dem wir mehrere Gin Tonic mit Philipp und Kai genossen & auf dem TO Stander unsere Spuren hinterliessen

Pico - der höchste Gipfel Portugals - dessen Anblick sich ständig ändert, und den wir sogar noch mit schneebedecktem Gipfel erlebten

Poça da Rainha - unsere ersten von vielen weiteren Lavapools, die sich überall an den Küsten der Azoreninsel befinden

Die Caldeira do Faial, an deren Rand wir an einem der wolkenverhangenen Tage entlang wanderten

Von Faial ging es mit der Fähre für einen Tag auf Pico, und anschließend segelten wir schon weiter auf die Ilha São Jorge. Zwei weitere faszinierende Inseln der Grupo Central. Aber mehr dazu im nächsten Beitrag.
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#horta #sailingaçores #ilhadofaial #ilhadofaialaçores
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